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MacOS X 10.5 mit ZFS als Standard-Dateisystem?

Sun-CEO Jonathan Schwartz verspricht Ankündigung. Glaubt man Suns Chef Jonathan Schwartz, wird Apple nächste Woche auf seiner Entwicklerkonferenz ankündigen, dass ZFS das neue Dateisystem in MacOS X 10.5 ist. Zweifel sind dennoch angebracht.
/ Julius Stiebert
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Eigentlich stellte Schwartz gerade die neuen Blade-Server seiner Firma vor, äußerte(öffnet im neuen Fenster) sich dann aber auch zu Open Source und dem von Solaris stammenden freien Dateisystem ZFS. Apple würde auf seiner Entwicklerkonferenz, die vom 11. bis 15. Juni 2007 in San Francisco stattfindet, ankündigen, dass ZFS das neue Dateisystem in MacOS X 10.5 alias "Leopard" ist. Die Formulierung ("the file system") legt natürlich nahe, dass es sich um das Standarddateisystem handelt.

Bisher verwendet Apple sein HFS+-Dateisystem, ein einfacher Umstieg auf ZFS ist davon nicht möglich. Die Frage ist also, wie man Schwartz' Formulierung auslegen möchte. Dass ZFS nämlich in MacOS X 10.5 sein wird, ist schon länger kein Geheimnis mehr. Bleibt also abzuwarten, was Apple tatsächlich ankündigen wird.

ZFS wurde von Sun für das Unix-Betriebssystem Solaris entwickelt und unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein 128-Bit-Dateisystem, das beispielsweise mit Selbstheilungsfunktionen ausgestattet ist. Auch vom Logical-Volume-Manager und RAID bekannte Funktionen vereint das Dateisystem. Anfang 2006 wurde dann bekannt, dass Apple Interesse an einer Portierung hatte.

Auch an anderer Stelle borgt sich Apple Funktionen aus Solaris: Die Entwicklungsumgebung Xcode 3.0(öffnet im neuen Fenster) nutzt das ebenfalls als Open Source veröffentlichte DTrace, dem Solaris-Framework zum dynamischen Tracing von Applikationen.


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