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Heimvernetzung: Demo-Räume in Berlin zu besichtigen

SerCHo-Projekt im TU-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz. Interessierte können sich im Berliner TU-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz über die Zukunft der digitalen Heimvernetzung informieren. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltungselektronik, sondern beispielsweise auch um multimediale Koch-Hilfen oder den hauseigenen Energieverbrauch. Das SerCHo-Projekt ("Service Centric Home") will mit Hilfe von softwarebasierten "persönlichen Assistenten" einen neuartigen Ansatz zur Heimvernetzung entwickeln.
/ Andreas Donath
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SerCHo wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Programms "next generation media" gefördert. Beteiligt sind die Unternehmen bzw. Verbände und Einrichtungen Alcatel-Lucent, Bitkom, Cycos, DAI-Labor, Technische Universität Berlin, Deutsche Telekom Laboratories SevenSenses, ProSyst, Siemens und WIK-Consult.

Im Rahmen des SerCHo-Projektes soll mit Hilfe von softwarebasierten "persönlichen Assistenten" ein neuer Ansatz zur Heimvernetzung entwickelt werden. Diese Assistenten unterstützen den Bewohner in allen Wohnbereichen durch die individuelle Verknüpfung bislang isolierter Geräte aus den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik sowie Haus- und Hausgerätetechnik.

Der Showroom am Ernst-Reuter-Platz soll nun zeigen, wie ein solches vernetztes Heim aussehen könnte. In der Küche hift der "4-Star Cooking Assistant" beim Kochen. Wie der hausinterne Energieverbrauch gesenkt werden kann, zeigt der "Smart Home Energy Assistant". Der Kommunikationsassistent hingeben bündelt und vermittelt Audio- und Videotelefonate, die über den Fernseher gesteuert und im Nachhinein über den "Message TV Assistenten" abgerufen werden können. Mit diesem können auch alle eintreffenden Nachrichten vom Fax über E-Mails bis hin zu aufgezeichneten Telefonaten abgerufen und beantwortet werden.

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Natürlich ist auch der Fernseher in das Konzept mit eingebunden – ein erweiterter EPG soll hier auf die Vorlieben der Bewohner hin ein individuelles Fernsehprogramm bereitstellen.

Wichtig ist hierbei die Entwicklung eines einheitlichen Bedienkonzeptes und die übergreifende Verfügbarkeit persönlicher Daten auf den Endgeräten. Die SerCHo-Anwendungen sollen nicht nur an die Wünsche der Benutzer angepasst werden können, sondern auch auf diesen reagieren. Dazu werden unter anderem Lokalisierungsinformationen aus Sensoren genutzt.

Soll zum Beispiel eine Nachricht an den Bewohner zugestellt werden, wird er im "Service Centric Home" zunächst geortet und dann das Gerät in seiner unmittelbaren Nähe identifiziert, das nach seinen Präferenzen eingerichtet wurde. Die Darstellung der Nachricht wird daraufhin an die Fähigkeiten des Ausgabegerätes und des Datenkanals angepasst.


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