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Mainsoft bringt .Net auf Java-Plattform

Ehemals als MainWin bekanntes Produkt in neuer Version. Visual MainWin heißt nun Mainsoft for Java EE, der Zweck bleibt aber unverändert: .Net-Anwendungen lassen sich so auf jeder Plattform verwenden, für die es Java gibt. Die neue Version 2.0 ist in enger Zusammenarbeit mit dem Open-Source-Projekt Mono entstanden und kommt in drei Editionen auf den Markt.
/ Julius Stiebert
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Mainsoft for Java EE integriert sich in Visual Studio 2005 und erlaubt Entwicklern so, C# und Visual Basic .Net zu nutzen, um damit J2EE-Applikationen zu entwickeln. Hierfür übersetzt die Software den vom Visual Studio erzeugten Quelltext in Java-Bytecode, der sich dann auf einer Java Virtual Machine ausführen lässt. Somit ist der Betrieb der .Net-Anwendungen unter jedem Betriebssystem möglich, für das es Java gibt – etwa auch Linux.

Mit der Version 2.0 kommt neben der Unterstützung für Visual Studio 2005 auch die Möglichkeit hinzu, das .Net-Framework 2.0 zu nutzen. Auch ASP.Net-2.0-Controls, rollenbasierte Sicherheit und C#-Generics lassen sich verwenden.

Die Entwickler-Edition, alias Grasshopper 2.0(öffnet im neuen Fenster), ist kostenlos und vor allem für kleine Umgebungen mit Apache Tomcat gestaltet. Diese Edition bringt gleich die Apache-Derby-Datenbank mit und erlaubt bereits, ASP.Net-Controls wie Wizards, Themes und Data-Controls zu nutzen. Auch ASP.Net-Authentifizierung ist mit Grasshopper möglich.

Die Enterprise Edition hingegen richtet sich an größere Server-Umgebungen und unterstützt auch IBM WebSphere für die Entwicklung und lässt sich gemeinsam mit JBoss und BEA WebLogic einsetzen. Dabei können Programmierer auch auf Java-Klassenbibliotheken zurückgreifen. Für Java-EE-Portale gibt es darüber hinaus die Portal Edition, die Java-Portlets erzeugt.

Die Enterprise Edition kostet 5.000,- US-Dollar pro Entwickler sowie 5.000,- US-Dollar pro CPU. Ebenfalls 5.000,- US-Dollar pro Entwickler kostet die Portal Edition, hier werden jedoch 15.000,- US-Dollar pro CPU fällig. Die Software entsteht in Zusammenarbeit mit dem Mono-Projekt(öffnet im neuen Fenster) und soll vor allem ermöglichen, Entwicklungs- und Einsatzplattform getrennt zu halten.


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