VirtualBox 1.4 erschienen
Die im April 2007 veröffentlichte MacOS-X-Version der Software basierte bereits auf der Version 1.4 – nun wurden auch die Linux- und Windows-Versionen aktualisiert. Damit läuft der freie Virtualisierer nun auch auf 64-Bit-Hostsystemen und unterstützt VMware-Festplatten-Images.
Zudem gab es verschiedene Änderungen wie einen neuen First-Run-Assistenten und die Möglichkeit, Notizen zu jeder virtuellen Maschine anzulegen. Für die Shared-Folder gibt es nun eine grafische Benutzerschnittstelle und die Unterstützung von OpenBSD und FreeBSD als Gastsystem wurde verbessert. Während die ausführbaren Dateien und Treiber für Windows nun alle signiert sind, läuft der Linux-Installer auch auf Systemen mit der Sicherheitserweiterung SELinux. Zudem soll die Linux-Fassung besser mit nicht direkt unterstützten Distributionen zusammenarbeiten. Die Synchronisierung der Zwischenablage, serielle Schnittstellen und einfacheres "Host Interface Networking" unter Linux zählen ebenso zu den neuen Funktionen.
VirtualBox wurde Anfang 2007 von der Firma Innotek unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht. Die Virtualisierungssoftware unterstützt verschiedene Gastsysteme wie Linux und Windows inklusive Vista. Dabei ist die Software grundsätzlich als Open Source verfügbar, wobei der GPL-Edition einige Funktionen fehlen. Dazu zählt beispielsweise die USB-Unterstützung, die es allerdings in einer für den privaten Gebrauch kostenlosen Fassung gibt.
VirtualBox 1.4 steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, die 64-Bit-Fassung ist bisher aber nur für einige Linux-Distributionen verfügbar. Die Version für MacOS X ist noch die Beta 1.
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