Netscape Navigator wieder für alle
Besonders Firefox-Nutzer werden an dem Netscape-Browser vermisst haben, dass sich keine Firefox-Erweiterungen damit nutzen lassen. Das gehört nun der Vergangenheit an, denn die neue Version kann alle Erweiterungen nutzen, die auch in Firefox 2 laufen. Darüber hinaus bringt der Navigator einige Besonderheiten, die Firefox nicht beherrscht.
Ein so genanntes Link Pad dient dazu, später zu besuchende URLs zu verwalten, ohne diese als Lesezeichen ablegen zu müssen. Damit sollen die Lesezeichen für häufig besuchte Webseiten reserviert sein, während das Link Pad zum zwischenzeitlichen Speichern von Webadressen dient. In der Standardkonfiguration werden alle URLs aus dem Link Pad gelöscht, sobald sie im Browser aufgerufen werden. Damit wird dem Nutzer die Arbeit abgenommen, solche Links manuell zu entfernen.
In der Sidebar werden Nachrichten vom Netscape-Portal eingebunden und in die Sidebar wurde ein Mini-Browser integriert, um Webseiten auch darin anzeigen zu lassen. Auf diesem Wege lassen sich etwa zwei Webseiten parallel betrachten. Da sich die Tabs von Netscape und anderen Firefox-Browsern nicht in der Größe ändern lassen, ist diese Funktion überhaupt notwendig.
Da der Netscape-Browser nicht mehr exklusiv für die Windows-Plattform angeboten wird, gibt es keine Möglichkeit mehr, alternativ zur Firefox-Engine die Browser-Engine vom Internet Explorer zu verwenden, wie es noch bei der Vorversion der Fall war.
Der Netscape Navigator 9 steht als Beta-Version für Windows, Linux und MacOS X kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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