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Historisches Großbritannien in virtuellen 3D-Fotos

BBC nutzt Photosynth, um Großbritannien in virtuellen 3D-Bildern zu erfassen. Zusammen mit der BBC will Microsoft die wichtigsten historischen Stätten in Großbritannien in dreidimensionalen Fotos ins Netz bringen. Dabei kommt die Software Photosynth zum Einsatz, die aus verschiedenen Fotos – die auch von unterschiedlichen Fotografen gemacht werden können – eine dreidimensionale Ansicht synthetisiert.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Software Photosynth hat Microsoft zusammen mit der Universität Washington entwickelt und zeigt bereits seit knapp einem Jahr eine Demo-Version, mit der sich unter anderem der Trevi-Brunnen und die Kathedrale Notre Dame auf einer virtuellen Fototour besichtigen lassen.

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Im Rahmen der BBC-Serie "How We Built Britain" lässt Microsoft nun zusammen mit der BBC die wichtigsten historischen Stätten Großbritanniens in virtuellen 3D-Bildern entstehen. Zu besichtigen sein sollen unter anderem die Ely Cathedral(öffnet im neuen Fenster), Burghley House(öffnet im neuen Fenster), die Royal Crescent(öffnet im neuen Fenster), Bath(öffnet im neuen Fenster), das Scottish Parliament(öffnet im neuen Fenster) und der Blackpool Tower Ballroom(öffnet im neuen Fenster) unter labs.live.com/photosynth/bbc(öffnet im neuen Fenster). Die BBC sammelt an den entsprechenden Stellen auch Fotos von Touristen, um mit diesen sowie historischen Aufnahmen die virtuellen 3D-Bilder zu ergänzen.

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Photosynth versucht, den Aufnahmewinkel der einzelnen Bilder zu erkennen – und mit anderen Aufnahmen in der richtigen Anordnung im Raum zu verknüpfen. Dies geschieht u.A. durch eine Analyse von Überlappungspunkten der einzelnen Bilder. So kann nicht nur zwischen Fotos navigiert werden, auch der Detailreichtum von großen Bildern lässt sich mit einem stufenlosen Zoom erhöhen. Dabei werden vom gleichen Aufnahmepunkt beispielsweise mit unterschiedlich starken Objektiven Aufnahmen des Motivs gemacht. Später soll man dann weit über die Auflösung der Kamera hinweg immer höhere Vergrößerungen erreichen – eigentlich wechselt man von Aufnahme zu Aufnahme, doch die Software stellt dies übergangslos dar.


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