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GNU Emacs 22 mit Chatfunktion

Texteditor mit integriertem RSS-Reader. Nach über fünf Jahren ist nun eine neue Version des bekannten Texteditors GNU Emacs erschienen. Emacs 22 bringt neben neuen Funktionen für Programmierer auch eine GTK+-Oberfläche und Funktionen, die für Texteditoren eher ungewöhnlich sind.
/ Julius Stiebert
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GNU Emacs 22.1 bietet eine bessere Internationalisierung und überarbeitete Symbole. Die Software lässt sich nun mit GTK+-Widgets übersetzen und bietet darüber hinaus ein neues Tastatur-Makrosystem, verbesserte Unicode- sowie Drag-&-Drop-Unterstützung unter X11 und kann mit Mausrädern umgehen.

Wie bei GNU Emacs üblich, enthält auch die neue Version wieder Funktionen, die für einen Texteditor unüblich sind. Dazu zählen nun ein RSS-Reader und ein IRC-Client. Im neuen Org-Modus lassen sich Notizen und Aufgabenlisten anlegen. Für Programmierer gibt es eine Syntax-Überprüfung während der Eingabe. Das Mathewerkzeug Calc gehört nun ebenfalls zu Emacs.

Emacs 22.1 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die Software läuft unter anderem unter Linux, MacOS X, MS DOS, verschiedenen BSDs, Windows und Solaris. Auch diverse Plattformen wie x86, AMD64, Bull und S390 werden unterstützt.


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