Abo
  • Services:

Computex: Corsair will DDR3-Speicher mit 2 GHz zeigen

Derzeit schnellste Speicher-Module in Taipeh angekündigt

Auf der am morgigen Dienstag, den 5. Juni 2007 in Taiwan startenden Messe "Computex" will der Speicherhersteller Corsair eine neue Version seiner "Dominator" genannten Speichermodule zeigen. Die DDR3-Speicher arbeiten mit effektiv 2.000 MHz.

Artikel veröffentlicht am ,

Die höheren Taktfrequenzen, ermöglicht durch bessere Terminierung des Speicherbusses, sind der größte Vorteil von DDR3. Für DDR2 sind keine Spezifikationen jenseits von 1.066 MHz mehr durch das Normierungsgremium JEDEC geplant, DDR3 ist zu horrenden Preisen aber schon mit effektiv 1.333 MHz erhältlich. Die JEDEC hat zudem auch bereits bis zu 1.600 MHz spezifiziert, die Speicherhersteller gehen jedoch schon jetzt deutlich darüber hinaus.

Stellenmarkt
  1. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Flensburg
  2. Loy & Hutz Solutions GmbH, Freiburg im Breisgau

So hat Corsair für die Computex 2007 bereits eine neue Version seiner High-End-Module "Dominator" angekündigt. Das Modell "DDR3 Dominator" soll effektiv 2 GHz erreichen, was einem für Speichermodule bisher ungekannten physikalischen Takt von 1 GHz entspricht. Derartige Frequenzen waren bisher nur über sehr kurze Direktverbindungen einzelner Chips wie auf Grafikkarten zu erzielen. Spezifiziert ist das Modul jedoch nur als DDR3-1.600 (PC3-12.800), die höhere Leistung stammt aus einer Übertaktung. Das erleichtert Intels P35-Chipsatz, bei dem sich der Speichertakt unabhängig vom FSB-Takt einstellen lässt. Bei effektiv 1.600 MHz gibt Corsair für das neue Modul eine CAS-Latenz von zehn Takten an, wie hoch die Latenzen bei 2 GHz sind, ist noch nicht bekannt.

Bisher fressen die hohen Latenzen bei Standardtakten von 1.066 oder 1.333 MHz für DDR3 den theoretischen Leistungsvorteil in der Praxis wieder auf. Zum Vergleich: Schon preiswerte Markenmodule nach DDR2-800 erreichen CAS-Latenzen von fünf Takten, spezielle Übertakter-Speicher auch weniger. Allerdings wird die absolute Latenzzeit durch höheren Takt wieder geringer. Eine endgültige Klärung dürfte sich erst ergeben, wenn die Chipsätze und Mainboards völlig ausgereift sind.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-31%) 23,99€
  4. 2,99€

WildKatz 20. Jul 2007

typischer Fall von "keine Ahnung", ne? Corsair kauft und testet die Chips, aber die...

Anonymer Nutzer 05. Jun 2007

Genauer gesagt, 1 GHz I/O-Takt. Die SDRAM-Chips selbst haben ca. 250 MHz internen Takt...

dely 04. Jun 2007

Bitte künftig (sofern Ihr es wisst) den Hersteller der Speicherchips auch angeben. Micron...


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Android 9 im Test: Intelligente Optimierungen, die funktionieren
Android 9 im Test
Intelligente Optimierungen, die funktionieren

Die Veröffentlichung von Googles Android 9 kam überraschend, ebenso schnell war die neue Version namens Pie auf den Pixel-Geräten. Wir haben uns die Aktualisierung auf ein Pixel 2 XL geholt und getestet: Einige der neuen Funktionen gefallen uns, andere laufen noch nicht so gut wie erwartet.
Von Tobias Költzsch

  1. Android 9 Pie-Version von Android Go kommt im Herbst 2018
  2. Android 9 Pixel XL hat immer noch Probleme mit Schnellladen

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

Flugautos und Taxidrohnen: Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension
Flugautos und Taxidrohnen
Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension

In Science-Fiction-Filmen gehören sie zur üblichen Ausstattung: kleine Fluggeräte, die einen oder mehrere Passagiere durch die Luft befördern, sei es pilotiert oder autonom. Bald könnte die Vision aber Realität werden: Eine Reihe von Unternehmen entwickelt solche Individualflieger. Eine Übersicht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Flughafen Ingenieure bringen Drohne das Vögelhüten bei
  2. Militär US-Verteidigungsministerium finanziert Flugtaxis
  3. Gofly Challenge Boeing zeichnet zehn Fluggeräte für jedermann aus

    •  /