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Projekt Indiana soll OpenSolaris verbreiten

Binärdistribution auf einer CD. Um Solaris für Linux-Anwender attraktiver zu machen, hat Sun sich nicht nur den Debian-Gründer Ian Murdock geangelt, auch der Name "Projekt Indiana" geisterte schon länger herum. Nun hat das Unternehmen erklärt, was dahintersteckt. OpenSolaris soll zukünftig, ähnlich wie eine Linux-Distribution, auf einer CD zur Installation bereit daherkommen.
/ Julius Stiebert
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Nachdem es zuvor von Sun keine Angaben zum Projekt Indiana gab, hat nun Glynn Foster eine Beschreibung(öffnet im neuen Fenster) auf einer OpenSolaris-Mailingliste veröffentlicht. Das Ziel des Projektes soll dabei sein, OpenSolaris attraktiver zu machen, insbesondere für derzeitige Linux-Anwender.

Während Linux in Form von Distributionen verbreitet wird, die sich einfach installieren lassen, ist OpenSolaris vor allem ein Open-Source-Projekt, um das Unix-System Solaris zu verbessern. Die einzelnen Komponenten sind jedoch noch kein komplettes Betriebssystem. Während es aber bereits OpenSolaris-Distributionen wie SchilliX gibt, möchte nun auch Sun selbst eine solche Binärvariante anbieten, die auf eine CD passen soll. Somit soll OpenSolaris sowohl eine Code-Basis als auch eine Distribution sein.

Das Projekt soll unter der Leitung von Ian Murdock stehen und sich zu einem Community-Projekt entwickeln. Auch soll anderen Projekten die Möglichkeit gegeben werden, eine angepasste Version der OpenSolaris-Distribution zu verbreiten. Wann die erste Version fertig sein wird, steht allerdings noch nicht in der Projektbeschreibung.


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