Brash will Filme zu besseren Spielen machen
Man wolle die größten Talente aus Hollywood und die innovativsten unabhängigen Spielestudios zusammenbringen, um das volle Potenzial populärer Filme und Fernsehsendungen auszuschöpfen. Dabei soll es vor allem um Qualität gehen, so Brash-Chef Mitch Davis, einer der Gründer des von Microsoft für rund 200 Millionen US-Dollar geschluckten Unternehmens Massive, das sich mit Ingame-Werbung beschäftigt.
Laut Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) konnte das neu gegründete Unternehmen die stattliche Summe von rund 400 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln, darunter Abry Partners, New York Life Capital Partners und PPM America. Damit konnten bereits 40 Lizenzverträge abgeschlossen werden, setzt Brash doch auf die Umsetzung erfolgreicher Marken. Unter anderem ist ein Spiel auf Basis des Horrorfilms "Saw" geplant, insgesamt sollen derzeit zwölf Titel in der Entwicklung sein. Den Vertrieb der Spiele soll die Home Entertainment Group von Warner Brothers übernehmen.
Zu den Gründern von Brash zählt neben Mitch Davis (Chairman und CEO) und Nicholas Longano (Präsident), die beide mit dem Verkauf von Massiv Geld verdient haben, auch Thomas Tull, der Filme wie "Superman Returns", "Batman Begins" und "300" finanziert hat.
Die eigentliche Entwicklung der Spiele sollen unabhängige Studios in den USA und anderen Ländern übernehmen. Brash will die Entwicklung überwachen und zusammen mit den Filmstudios Konzepte für die Filme entwickeln, noch bevor diese gedreht werden.



