Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Telekom will stärker in Web-2.0-Firmen investieren

Jajah sollen weitere Firmenbeteiligungen folgen. Die Deutsche Telekom will nach Angaben ihres Vorstandschefs René Obermann weitere Internetunternehmen aufkaufen, nachdem das Unternehmen Ende Mai 2007 beim Skype-Konkurrenten Jajah mit einer Minderheitsbeteiligung von wenigen Millionen Euro einstieg. Gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD) befürwortete(öffnet im neuen Fenster) Obermann weitere Investitionen.
/ Andreas Donath
24 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Man könne sich eine größere Zahl von kleinen Investments wie bei Jajah vorstellen, verriet Obermann der Zeitung. Außerdem entwickle T-Online eigene Dienste und geht Kooperationen mit anderen Unternehmen ein. Für die Telekom ist natürlich jeder Dienst, dessen Benutzung Geld kostet, auch noch ein zweites Mal potenzieller Umsatzbringer, wenn er über mobile Internetzugänge von T-Mobile erreicht wird.

Mit der Strategie, nicht nur in ihrem klassischen Anschlussgeschäft neue Umsatzmöglichkeiten zu schaffen, sondern auch über neue Internetdienste, ist die Telekom nicht allein – diverse Telekommunikations- und Medienunternehmen haben sich in der letzten Zeit in Start-ups und etwas etabliertere Internetunternehmen eingekauft. Beispielsweise erwarb News Corp die Foto- und Videosites Photobucket und Flektor, Springer kaufte den Affiliate-Werber Zanox und der Pay-TV-Sender Premiere stieg beim Online-Shop "Home of Hardware" ein.


Relevante Themen