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Solardisplay von Motorola: Handys nie mehr an die Steckdose

Akku lädt sich über das Display per Sonnenenergie

Motorola hat ein Patent auf ein Solardisplay erhalten, das - in Handys eingebaut - dafür sorgt, dass das Mobiltelefon nicht mehr an die Steckdose muss. So zumindest die Idee. Der Nutzer legt es vor sich auf den Tisch, die einfallenden Sonnenstrahlen laden den Akku über das Display wieder auf. Falls das Gerät jedoch meist in der Tasche schlummert und kein Sonnenlicht das Mobiltelefon erreicht, lässt es sich auf herkömmliche Weise über ein Stromkabel wieder fit machen.

Neu ist die Idee nicht, ein Handy mit Solarzellen auszustatten und via Display aufzuladen. Doch bislang scheiterten alle Versuche daran, dass die Displays zu wenig Licht auf die nachgelagerten Solarzellen durchfallen ließen. Maximal fünf Prozent der Lichtstrahlen fanden ihren Weg durch die herkömmlichen Bildschirme.

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Motorola hat daher einen anderen Ansatz gewählt: Der Hersteller arbeitet mit choleristischen Flüssigkristallen im LCD. Dadurch konnte der amerikanische Handybauer die Lichtausbeute nach eigenen Angaben auf 75 Prozent steigern. Dies reicht, um unter dem Display liegende Solarzellen zu speisen und damit Energie zu gewinnen.

Bernd Drescher, Portfolio Manager bei Motorola, erklärte gegenüber Golem.de, dass herkömmliche LCDs mit einer Metallfolie bedampft sind. Dazwischen befindet sich der Flüssigkristall. Wird an die Glasscheiben eine Spannung angelegt, richten sich die Kristalle mit Hilfe von Polarisatoren und Reflektoren neu aus und sorgen somit für die Darstellung auf dem Display.

Motorola hat nun mit choleristischen Flüssigkristallen ein anderes Material eingesetzt, das ohne Polarisator und Reflektor auskommt. Lässt man die Polarisationsfilter und Reflektoren weg, vergrößert sich die Lichtdurchlässigkeit um 70 Prozent. Die neue Technik kann bei allen Displaygrößen eingesetzt werden. Je größer die Anzeige, desto größer ist die Energieausbeute, weil mehr Solarzellen unter dem LCD Platz finden.

Die Kosten für die neuen Displays sollen anfangs geringfügig höher sein als für bislang gängige Bildschirme. Motorola wollte keine Angaben dazu machen, wann die ersten Solar-Displays serienmäßig in Handys zu finden sein werden. Laut der Patentschrift mit der Nummer 7,206,044 soll die Technik auch bei OLEDs und berührungssensitiven Bildschirmen funktionieren.


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jan 04. Jun 2007

Es wird letztlich eine Frage der Kosten und technischer Details, welche Zellen, man für...

/b/ 04. Jun 2007

wird es nass. ;)

Spielefreak 04. Jun 2007

Die Solarzellen liegen bei den Casio Uhren nicht unterhalb des LCDs, sondern am Rand...

Arthur Dent 04. Jun 2007

[ ] du hast den Thread-Ersteller verstanden ja, selbstverständlich könnte man auf diese...

xxxxxxxxxxx 04. Jun 2007

bzw. mal den artikel gelesen?



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