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Zitterfreier Mini-Beamer

Kleiner Laserprojektor soll Maus und Steuerknüppel ersetzen

Bereits im letzten Jahr zeigten Fraunhofer-Forscher den Prototypen eines Laser-Projektors, der kaum größer ist als ein Zuckerwürfel. Nun haben die Forscher ihrem Mini-Beamer weiter verbessert, denn er soll nun leichte Bewegungen ausgleichen, so dass aus der Hand zitterfreie Bilder projiziert werden können.

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Entwickelt wurde der Mini-Beamer vom Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena. Das Gerät ist nicht größer als ein Zuckerwürfel und kommt mit einem einzelnen Spiegel aus - und nicht wie DLP-Projektoren mit einer ganzen Armada winziger Reflektoren. Die "zitterfreie" Version ist dabei etwas größer als der erste Prototyp des Mini-Beamers und misst 17 x 7 x 5 Millimeter. Er soll in Notebooks, Handys oder Kameras eingebaut werden.

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Der Laserprojektor im Miniaturformat soll Bilder in DIN-A3-Größe auf jede Fläche projizieren, wobei das Bild ruhig bleiben soll, ganz gleich, ob der Handynutzer zittert oder es im Auto wackelt. Dazu wurde das kompakte Laserprojektionssystem mit Beschleunigungs- und Drehratensensoren kombiniert. Das Sensorsystem erkennt jede Art von Bewegung und sendet die Daten an die Bildverarbeitung, die das projizierte Bild entgegen der Bewegung dreht, um so Erschütterungen auszugleichen.

Szenario für den Einsatz des wackelfreien Mini-Beamers
Szenario für den Einsatz des wackelfreien Mini-Beamers

In ein bis zwei Jahren könnte das System marktreif sein, meint Dr. Michael Scholles, Geschäftsfeldleiter am IPMS. Der Prototyp erreicht eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 256 Helligkeitsstufen je Bildpunkt und Elementarfarbe bei einer Bildwiederholrate von 50 Hz.

Zudem wollen die Entwickler ihr System als aktive Steuerung nutzen, etwa als Maus-Ersatz oder Steuerknüppel. Für Computerspiele haben die Forscher als Demonstrator ein handelsübliches Lenkrad mit ihrem Mini-Laserprojektor ausgestattet. Der Projektor, der auf der Achse des Lenkrads befestigt ist, wirft das Bild des Computerspiels an die Wand. Gleichzeitig ermittelt das Sensorsystem die Bewegung des Lenkrads und steuert darüber die Figuren im Spiel - ähnlich wie ein Joystick.

Das Projektionssystem selbst ist mit einem ebenfalls am IPMS entwickelten mikromechanischen Scannerspiegel ausgestattet, der den Lichtstrahl zeilen- und spaltenweise ablenkt und so das Bild aufbaut. Der Einsatz von Laserdioden statt herkömmlicher Lampen als Lichtquelle ermöglicht dabei die Miniaturisierung.



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@ 02. Jun 2007

also patentieren lässt er sich wegen prior art dann schonmal nicht ;-)

klobacke 01. Jun 2007

Manche Leuten zittern von zu viel starkem Kaffee. Von daher könnte das durchaus Sinn...

jack77 01. Jun 2007

Naja .. bei Murat und Co kann aus kaufen auch mal schnell "Mitgehen lassen" werden ..

max frisch 01. Jun 2007

Vergiss es. Deutsche Forscher sind nach wie vor in vielen Bereichen Weltklasse. Nur...


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