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Nokia bringt Handy mit 3,2-Megapixel-Kamera und Photoshop

Weiteres Nokia-Handy mit 2-Megapixel-Kamera und 1-GByte-Speicher. Nokia hat mit dem 6500 Classic und dem 6500 Slide zwei neue UMTS-Mobiltelefone mit 2- bzw. 3,2-Megapixel-Kamera vorgestellt. Das luxuriösere der beiden Neulinge hat auch noch Photoshop zur Bildbearbeitung an Bord. Beide Geräte wirken recht schick durch die Oberfläche aus gebürstetem Aluminium.
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Die zwei Modelle sind mit einem Display ausgestattet, das bei 16 Millionen Farben eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln liefert. Seit einiger Zeit verbaut Nokia in den mittel- und hochpreisigen Geräten ausschließlich eine Farbdarstellung von 16 Millionen Farben. Damit grenzen sich Nokia-Displays derzeit von den Handybildschirmen der meisten anderen Mobiltelefonhersteller ab, die meist nach wie vor eine maximale Farbtiefe von 262.144 Farben bieten und oft auch noch bei 65.536 Farben verharren.

Das 6500 Classic wird mit 1 GByte internem Speicher ausgeliefert. Damit hat Nokia recht viel Speicherplatz für Fotos und Videos der integrierten 2-Megapixel-Kamera mit 8fach-Zoom und LED-Blitz geliefert. Die Fotos schaffen eine Auflösung von 1.200 x 1.600 Pixeln, die Videos kommen auf 144 x 176 Pixel. Ein Speicherkartensteckplatz fehlt dem Gerät allerdings.

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Das 6500 Slide besitzt eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik, macht Bilder mit 2.048 x 1536 Pixeln, die Videos bieten sogar eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln. Dabei werden die Filmchen im Format H.264 oder als MPEG4 aufgezeichnet. Eine weitere Kamera ist auf der Vorderseite des Handys angebracht, dient für Videotelefonate und dreht Videos mit den üblichen 144 x 176 Pixeln. Per TV-Ausgang kann der Nutzer seine Bilder auf einem Fernseher vorführen.

Zur weiteren Bildverarbeitung stehen eine vermutlich funktionsreduzierte Version von Photoshop sowie Upload-Möglichkeiten für Flickr und PictBridge bereit. Wie groß der interne Speicher beim Nokia 6500 Slide ist, verrät der Hersteller nicht. Doch der Handyspeicher ist erweiterbar, denn ein passender Steckplatz für Micro-SD-Karten ist vorhanden. Diese dürfen maximal 4 GByte groß sein. Im Lieferumfang beschränkt sich Nokia allerdings auf eine 256 MByte große Micro-SD-Karte.

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Daneben ist in beiden Series-40-Geräten ein Musik- bzw. Multimedia-Player integriert. Während die Classic-Variante Dateien in den Formaten MP3, AAC und eAAC+ meistert, erkennt das 6500 Slide darüber hinaus auch noch WMA-Dateien und MPEG4-Videos. Zusätzlich ist im 6500 Slide ein UKW-Radio eingebaut.

Ob eines oder beide Geräte auch das Bluetooth-Profil A2DP unterstützen, mit dem Stereo-Musik kabellos auf kompatible Geräte verteilt werden kann, geht aus dem Datenblatt nicht hervor. Der Datentausch mit dem PC vollzieht sich via Mini-USB oder Bluetooth. Während das Nokia 6500 Classic lediglich E-Mail auf Abruf empfängt, ist das Nokia 6500 Slide auch mit einer Push-Funktion gerüstet.

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Beide UMTS-Geräte funken zudem in den vier GSM-Netzen 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz. Für HSDPA sind sie allerdings noch nicht gerüstet. Daneben unterstützen die Nokia-Modelle GPRS mit gemütlichen 56,3 kbps bzw. EGPRS mit 296 kbps.

Das Nokia 6500 Slide misst 96,5 x 46,5 x 16,4 mm und wiegt 125 Gramm. Es soll mit einer Akkuladung bis zu 6 Stunden Gesprächszeit und 13 Tage im Stand-by überstehen. Das Nokia 6500 Classic ist mit 109,8 x 45 x 9,5 mm Größe und 94 Gramm Eigengewicht ein bisschen zarter gebaut und schafft laut Nokia 5,5 Stunden Dauertelefonat und bis zu 12,5 Tage im Ruhemodus. Zu den Akkulaufzeiten im UMTS-Betrieb machte Nokia für keines der Geräte Angaben.

Das Nokia 6500 Classic soll im dritten Quartal 2007 für etwa 380,- Euro ohne Vertrag in den Handel kommen. Auch das 6500 Slide wird für das dritte Quartal 2007 erwartet. Es soll ohne Vertrag etwa 450,- Euro kosten.


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