Half-Life 2 Deathmatch kostenlos für Radeon-Nutzer
Seit dem Start von Half-Life 2, das eine Steam-Installation zwingend voraussetze, wuchs Steam von der Software-Update- und Authentifizierungslösung zu einer der erfolgreichsten kommerziellen Spiele-Download-Plattformen. Nicht nur wegen der über 13 Millionen aktiven Nutzer-Accounts, die das Spielestudio im Mai 2007 zählte, sondern auch, weil Steam über die Jahre zu einer Distributionsplattform für andere Spielestudios und Publisher wurde.
Insgesamt 150 Spiele können mittlerweile über Steam bezogen werden, über 100 davon sind seit 2006 dabei und stammen von Valves Partnern. Seit dem letzten Jahr ist es Valve auch möglich, Spiele für einen bestimmten Zeitraum freizuschalten – etwa ein Wochenende lang – und danach wieder zu sperren. In Sommer 2007 sollen weitere große Publisher hinzukommen, für das laufende Jahr hat Valve-Chef Gabe Newell zudem weitere Funktionen und Dienste für Steam in Aussicht gestellt.
Wer noch kein Half-Life 2 besitzt, aber trotzdem "Half-Life 2: Lost Coast" und "Half-Life 2: Deathmatch" kostenlos spielen will, kann dies nun als Besitzer einer Radeon-Grafikkarte wegen der engeren Partnerschaft von Valve und AMD/ATI tun. Der gerade erst überarbeitete Steam-Client – seit dem Steam-Start sind laut Valve 2.500 Updates der Software erschienen – erkennt die Radeon-Hardware automatisch und schaltet die sonst in Softwarepaketen enthaltenen Spiele frei. Das Angebot(öffnet im neuen Fenster) gilt laut Valve nur für einen begrenzten Zeitraum, Daten wurden aber nicht genannt.
Bereits bei Half-Life 2 gab es eine Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, als bei der Einführung der ersten DirectX-9-fähigen Radeon-Grafikkarten Gutscheine für das Spiel beilagen. Bei den aktuellen DirectX-10-Karten mit ATIs neuem R600-Chip können Hersteller Gutscheine(öffnet im neuen Fenster) für den Download eines "The Black Box" genannten Pakets aus "Half-Life 2: Episode 2", "Team Fortress 2" und "Portal" beipacken. Wann die drei Titel so weit sind, bleibt abzuwarten – sie wurden mehrfach verschoben.
Ab 2008 wollen Valve und AMD/ATI dann noch enger zusammenarbeiten – Steam soll in Zukunft nicht nur Radeon-Grafikkarten beiliegen, sondern auch neue Radeon-Treiber einspielen können. Das soll sicherstellen, dass Spieler weniger Treiberprobleme und immer die aktuellste Version haben. Loszugehen scheint das Ganze aber erst Anfang 2008.
Mit der oben erwähnten, am 30. Mai 2007 veröffentlichten neuen Version des Steam-Clients geht Valves Hardware-Analyse wieder in eine neue Runde – es werden nun auch neuere Grafikkarten und Vista-Versionen erkannt. Valves " Hardware Survey(öffnet im neuen Fenster) " gewährt einen interessanten Einblick in die Hardware-Basis der Kunden und kann auf der offiziellen Steam-Website steampowered.com(öffnet im neuen Fenster) frei eingesehen werden(öffnet im neuen Fenster) – leider fehlen dabei Angaben über die Zahl der Prozessorkerne.
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