Bill Gates trifft Steve Jobs

Gemeinsames Interview auf der "D:All Things Digital"

Bill Gates und Steve Jobs waren und sind unbestritten zwei der einflussreichsten Köpfe der Computer-Industrie, doch eher selten standen die beiden gemeinsam öffentlich Rede und Antwort. Mit entsprechender Spannung wurde das Auftreten der beiden auf der Konferenz "D:All Things Digital" des Wall Street Journal erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,

Gates und Jobs sprachen mit den Wall-Street-Journal-Autoren Kara Swisher und Walt Mossberg, unter anderem über die größten Erfolge des jeweils anderen - zahlreiche Lacher und Anekdoten eingeschlossen: Bill Gates habe das erste Software-Unternehmen der Welt gegründet, noch bevor jemand wusste, was ein Software-Unternehmen überhaupt ist, so Steve Jobs. Zudem habe Microsofts Geschäftsmodell sehr gut funktioniert.

Stellenmarkt
  1. Analyst* Hauptbereiche Energie, Finanzen und IT
    ENERTRAG Aktiengesellschaft, Berlin
  2. Service Techniker (w/m/d) Onsite Support
    Bechtle Onsite Services GmbH, Braunschweig
Detailsuche

Gates sieht Apples größten Beitrag darin, bereits 1977 den Apple II als Produkt für den Massenmarkt gesehen zu haben und von diesem Glauben auch nicht abgewichen zu sein. Zudem sei Apple mit dem Macintosh ein großes Risiko eingegangen und habe das Wohl der Firma auf den Erfolg des Produkts verwettet, Steve Jobs ein großartiges Team aufgebaut, auch innerhalb der Firma. Jobs verfolge mit seinem Team das Ziel, Produkte zu erschaffen, sie auch selbst nutzen zu wollen und tue dies mit großer Hingabe und Eleganz, was einen großen Einfluss auf die Industrie gehabt habe. Die beiden hätten großen Einfluss auf die Entwicklung der Computer-Industrie gehabt, doch Steve Jobs habe mehr zu ihrer Entwicklung beigetragen als jeder andere, so Bill Gates.

Aber auch für Microsoft war der Macintosh ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg, markierte er für Microsoft doch den Einstieg in das Geschäft mit Applikationen.

Es gehe nicht um Apple oder Microsoft, so Jobs, ist Microsoft doch einer der größten Software-Entwickler für den Mac. Angesprochen auf Apples Get-a-Mac-Werbespots erklärte Jobs: Ohne den PC-Guy würde das Konzept nicht funktionieren und Apple glaube nicht, dass der Mac eines Tages einen Marktanteil von 80 Prozent habe, man freue sich, einen Prozentpunkt zuzulegen.

Der Erfolg des iPod basiere vor allem auf der Software, denn diese sei es, die das Gerät von den Produkten asiatischer Hersteller unterscheide. So sei Apple wie auch Microsoft eine Softwarefirma, so Jobs. In Sachen Desktop-PC sei kein Ende abzusehen, auch wenn dem "Rich-Client" schon mehrfach das Ende vorausgesagt wurde, meint Bill Gates. Es gebe einfach ein Bedürfnis nach umfangreichen lokalen Funktionen. Dem pflichtet auch Steve Jobs bei und führt Google-Maps auf dem iPhone als Beispiel an, die Daten kommen dabei zwar vom gleichen Server wie bei der Browser-Variante, Apple hat aber einen Client entwickelt, der mehr aus den Daten heraushole als jede Browser-Applikation. Auch hier sei es keine Frage des Entweder-oder, sondern des Miteinander, die Verbindung mächtiger Klienten mit netzbasierten Diensten, so Jobs und Gates.

Das gemeinsame Interview von Bill Gates und Steve Jobs findet sich in sieben Teilen auf der Website zur Konferenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mozilla
Firefox verliert 20 Prozent Nutzer in zweieinhalb Jahren

Die offiziellen Nutzer-Statistiken des Firefox-Browsers sehen für Mozilla nicht gut aus. Immerhin wird der Browser intensiver genutzt.

Mozilla: Firefox verliert 20 Prozent Nutzer in zweieinhalb Jahren
Artikel
  1. Halo Infinite angespielt: Spartan-Bots machen dem Master Chief alle Ehre
    Halo Infinite angespielt
    Spartan-Bots machen dem Master Chief alle Ehre

    Die Technical Preview von Halo Infinite schickt uns in Gefechte gegen die künstliche Intelligenz - oft mit ziemlich knappem Ausgang.
    Ein Hands-on von Marc Sauter

  2. Edge 20 Pro: Motorola bringt 5G-Smartphone mit Periskop-Zoom
    Edge 20 Pro
    Motorola bringt 5G-Smartphone mit Periskop-Zoom

    Das Edge 20 Pro von Motorola kommt mit viel Speicher, einer hochauflösenden Kamera und einem schnellen Display. Außerdem gibt es zwei weitere Varianten.

  3. Google, Mozilla, Telegram: Youtube schaltet testweise für 7 Euro die Werbung ab
    Google, Mozilla, Telegram
    Youtube schaltet testweise für 7 Euro die Werbung ab

    Sonst noch was? Was am 2. August 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Susie 12. Jun 2007

Korrektur (für's Archiv) Hey Kusie, echt super. Hab vielen, lieben Dank...

hihihiii 03. Jun 2007

wie kommst du denn auf den schmarrn ? linux im serverbereich ist sicher gut (wobei sich...

ZOMG! 01. Jun 2007

und was glaubst du hansel, wer das basic fuer den c64 geliefert hat?

Rgumentat0r 01. Jun 2007

HALT DOCH DEIN MAUL, DU!

Milber 01. Jun 2007

Wenn ich diese Diskussion so verfolge, dann wird auf jeden Fall eines klar: egal, wer von...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • Samsung Odyssey G5 (34 Zoll, 165 Hz) 399€ • 15% auf Xiaomi-Technik • McAfee Total Protection ab 15,99€ • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Final Fantasy VII HD Remake PS4 25,64€ [Werbung]
    •  /