Nintendo will Microsoft und Sony überholen

Fils-Aime erklärte dazu gegenüber dem WSJ in Richtung Sony: "Ich glaube, wenn man nicht so erfolgreich ist, muss man sich an etwas festklammern. Aus unserer Sicht dreht sich diese Industrie um Unterhaltung und um eine Kundenschnittstelle sowie deren Versorgung mit Inhalten. Das ist es, warum Menschen Spiele spielen. Aus diesem Gesichtspunkt funktioniert unsere Strategie zweifellos und wir glauben, dass sie auch in Zukunft funktionieren wird." Was Nintendo alles für die Zukunft der Wii parat hat, verriet Fils-Aime nicht, rät aber dazu, am Ball zu bleiben.

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Die Erwartungen für den Wii-Lebenszyklus von Nintendo sind recht hoch, anders als beim stiefmütterlich behandelten Vorgänger Gamecube. Harrison erwartet, dass die Wii eine Lebenszeit von mehr als fünf Jahren haben wird. Für den Lebenszyklus der Wii gehe Nintendo davon aus, dass 40 bis 45 Prozent aller verkauften Spielekonsolen auf die neue Konsole entfallen werden. Auch über 50 Prozent seien möglich, "und das hängt davon ab, was unsere Konkurrenten tun", so Nintendos US-Vize-Chef. "Wenn sie sich nur auf die Grand-Theft-Autos und die Halos und Ähnliches fokussieren, dann zielen sie nur auf einen sehr kleinen Teil des Marktes."

Der Gesamtmarkt wachse aber so dramatisch, dass Microsoft und Sony die Möglichkeiten verpassen werden, die Nintendo in dem gewachsenen Publikum sehe, so Harrison weiter. Er glaubt nicht, dass die Kontrahenten den Markt wirklich verstünden und warum Nintendo bei den Kunden so erfolgreich sei, stattdessen seien sie nur gut darin, bestimmte Kunden zu erreichen. Laut Harrison hätten Umfragen zufolge bereits 60 Prozent der über 25-Jährigen US-Bürger von Wii gehört, das bedeute aber auch, dass in den restlichen 40 Prozent noch Potenzial stecke und hier der Kauf der Spielekonsole schmackhaft gemacht werden müsse.

Allerdings hat Nintendo auch sechs Monate nach der Wii-Einführung immer noch mit Engpässen zu Kämpfen, da die Nachfrage laut Nintendo unvermindert anhalte und weiterhin nicht gedeckt werden könne. Wie sich das zum Herbst 2007 hin auswirken werde, konnte Harrison deshalb nicht sagen. Zwar steigert Nintendo die Wii-Produktion seit April 2007 weiter, doch reiche das Harrison zufolge bei weitem nicht. Während Nintendo bisher keine entsprechenden Zahlen nannte, geht Analyst Colin Sebastian von Lazard Capital unter anderem laut Next-Generation davon aus, dass Nintendo sich zwar einer monatlichen Produktionsmenge von 1,5 Millionen Wii nähere, aber damit bis einschließlich des Weihnachtsgeschäfts die Nachfrage nicht gedeckt werden könne.

Während Nintendo versucht, die Produktionsmenge zu steigern, will Sebastian aus Asien Berichte vernommen haben, denen zufolge Sony Computer Entertainment die Produktion der PlayStation 3 "zumindest zeitweilig" zurückschraube. Eine PS3-Preissenkung erwartet der Analyst mit der nächsten großen Softwarewelle für das System.

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redex 17. Jul 2007

Ähm, auf der PS3... sind das nicht die PS2 spiele, nur an die neue Grafik angepasst? *rotfl

MaoTe 30. Mai 2007

Das werden wir wohl erst in den kommenden 1-2 Jahren mit Gewißheit sehen. Ich denke die...

Bibabuzzelmann 30. Mai 2007

Ich hoffe du bist deinen Kopf immer noch am schütteln ^^

ubuntu_user 30. Mai 2007

das spiel ist toll^^ aber mir ging es in erster linie um sony... *bäh*

Oggy_ 30. Mai 2007

Ein "versautes Schwein" ist doch eigentlich ein weibliches Schwein, oder einfach: eine...



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