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Mehr Musik- und Software-Downloads als erwartet

Vor allem Männer laden Dateien herunter. 2006 haben die Deutschen insgesamt 31 Millionen Downloads getätigt, dabei wurde ein Umsatz von 131 Millionen Euro erwirtschaftet. Am beliebtesten sind Musik-Downloads, wobei vor allem Männer die moderne Beschaffungsmöglichkeit nutzen. Nur jedes dritte Lied wird von einer Frau heruntergeladen.
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Für den meisten Umsatz sorgt Software, am häufigsten wird jedoch Musik heruntergeladen. In Zahlen: Acht von zehn Downloads befördern ein Lied auf die Festplatte. Für 2007 rechnet der Verband mit etwa 33 Millionen heruntergeladenen Einzelsongs und Alben, die Downloads werden laut BITKOM, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, einen Marktwert von 60 Millionen Euro haben.

Dabei sind es vor allem die Männer, die sich Songs aus dem Netz ziehen. Nur jedes dritte Lied wird von einer Frau heruntergeladen. Ähnlich deutlich ist das Bild bei der Altersstruktur. Etwa 45 Prozent aller Käufer digitaler Musik sind jünger als 30 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren.

Software, Musik, Hörbücher, Spiele und Videos zusammengenommen beläuft sich der Umsatz auf 131 Millionen Euro – das bedeutet eine Steigerung um gut 30 Prozent im Vergleich zu 2005, wie der BITKOM meldet. Bislang rechneten Experten mit einem Umsatz von 120 Millionen Euro. Als Grund für die guten Ergebnisse gibt der Verband das Wachstum an DSL-Zugängen an. Hatten 2004 erst 12 Prozent der Haushalte einen Breitbandanschluss, so haben sich bis Anfang 2007 bereits 37 Prozent der Haushalte einen schnellen Internetzugang zugelegt.

Für 2007 rechnet Jörg Menno Harms, Vizepräsident von BITKOM, mit einer weiteren Umsatzsteigerung auf 157 Millionen Euro. Die Anzahl der legalen Downloads soll um 23 Prozent von 31 Millionen (2006) auf 38 Millionen (2007) steigen, wenn man den Prognosen trauen darf. Zum Vergleich: 2005 lagen die Downloads noch bei 23 Millionen, der entsprechende Umsatz bei 103 Millionen Euro. Grundlage für die Angaben ist eine kontinuierliche Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK.


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