Test: Fedora 7 - Core und Extras vereint

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Bei den Virtualisierungsansätzen hat sich nun KVM zu Xen hinzugesellt. Dementsprechend unterstützt auch der Virtual Machine Manager die neue Lösung und erlaubt so das Verwalten virtueller Maschinen über eine grafische Oberfläche. Für das auf Fedora basierende Red Hat Enterprise Linux bleibt jedoch vorerst Xen die erste Wahl zur Virtualisierung - über längere Sicht wird jedoch wohl auch KVM darin aufgenommen. Schließlich ist Fedora nun ideal als Spielwiese, um eventuelle Probleme mit KVM zu finden und auszumerzen, zumal sich mit Rik van Riel und Ingo Molnar zwei prominente Red-Hat-Entwickler KVM widmen.

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Auf Kernel-Ebene ist weiterhin neu, dass der Kern "tickless" arbeitet, damit der Rechner bei Untätigkeit öfter in den Energiesparmodus wechseln kann. Ein kleines Werkzeug analysiert außerdem den Energieverbrauch auf Notebooks. Zusätzlich wurde auch der freie Nouveau-Treiber integriert, der zumindest für einige Nvidia-Grafikchipsätze 3D-Beschleunigung ermöglicht.

Auf dem Desktop hingegen gibt es wenig Neues - von einem neuen Design, das sich über die Installation bis zum grafischen Boot-Vorgang hin zum neuen Hintergrundbild zieht, abgesehen. Mit Aiglx und dem standardmäßig installierten Compiz gibt es auch allerlei grafische Effekte auf dem Desktop, von Transparenzen bis hin zu einer Übersicht über alle geöffneten Fenster oder auf die Seiten eines Würfels verteilte virtuelle Desktops. Um diese zu aktivieren, reicht es - kompatible Grafik-Hardware vorausgesetzt - zumindest unter Fedora mit Gnome den entsprechenden Menüpunkt aufzurufen. Über den Gconf-Editor lassen sich dann gegebenenfalls zusätzliche Plug-Ins aktivieren. Beryl - der Compiz-Fork, der mittlerweile wieder mit dem Ursprungsprojekt verschmolzen ist - lässt sich nachinstallieren.

Der virt-Manager
Der virt-Manager
Darüber hinaus erfuhren die üblichen Komponenten Updates. Gnome ist nun in der Version 2.18 dabei, KDE in der Version 3.5.6. OpenOffice.org 2.2 gehört ebenso zu Fedora 7 wie Firefox 2.0.0.3 und der Instant Messenger Pidgin 2. X.org kommt in der Version 7.2 zum Einsatz, die um RandR 1.2 erweitert wurde. Damit ist die automatische Konfiguration von Displays möglich und Hotplug für Bildschirme wird unterstützt. Gerade die automatische Konfiguration funktioniert bereits recht gut, wem die automatisch ausgewählte Auflösung nicht gefällt, kann diese einfach mit einem grafischen Werkzeug ändern.

Für den Server-Bereich gehören etwa Apache 2.2.4, MySQL 5.0.37 und PHP 5.2.1 zur Distribution. Die Paketverwaltung Yum wurde weiter verbessert, um eine höhere Leistung an den Tag zu legen. Bereits bei der Installation lassen sich zudem weitere Repositorys hinzufügen, sollte das neue Fedora-Archiv nicht ausreichen. Alternativ lässt sich dies, genauso wie eine detaillierte Software-Auswahl, nach der Installation vornehmen. Dabei sieht das Yum-GUI Pirut mittlerweile deutlich übersichtlicher aus als in Fedora Core 5, als es erstmals mitgeliefert wurde.

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peder 03. Jun 2007

Ich beantworte mal selber: Mist.

anonymous 03. Jun 2007

Ich bin leider schon des öfteren von Fedora enttäuscht worden. Nach einem Kernel-Update...

ahja 02. Jun 2007

stimmt nicht so ganz. fedora hat den bluescreen auch. aber nur in form eines screensavers ;)

zartbitter 01. Jun 2007

Ich benutze auch Debilian, so what? Und ich danke der Fedora-community für ihr...

Wintermute 01. Jun 2007

Tja, mit einer ATI-Karte hast Du eh ins Klo gegriffen. Hab eine in meinem Notebook und...



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