Abo
  • Services:

Wartezeiten in Hotlines sollen kein Geld mehr kosten

Verbraucherschutzministerium droht mit Gesetzen zu Telefon-Hotlines

Nach anhaltenden Protesten aus der Bevölkerung will das Bundesverbraucherschutzministerium gegen kundenunfreundliche Service-Hotlines nun eventuell auch mit Gesetzesvorhaben angehen, berichtet der Radiosender WDR 1LIVE.

Artikel veröffentlicht am ,

Künftig sollen Anrufern keine Kosten mehr entstehen können, wenn diese nur in einer Warteschleife feststeckten, sagte Dr. Rainer Metz, Leiter der zuständigen Abteilung Verbraucherschutz im Ministerium, im 1LIVE-Interview. Man wolle erreichen, dass Gebühren künftig nur noch dann fällig werden, wenn ein Kunde mit einem kompetenten Hotline-Mitarbeiter verbunden worden sei, so Metz. Das Ministerium erreichten so viele Beschwerden über Telefon-Hotlines, dass es sich verpflichtet sehe, Maßnahmen zu ergreifen.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Dataport, Hamburg

Noch will man über freiwillige Übereinkünfte das Problem aus der Welt schaffen, wobei sich die Wirtschaft bereit erklären soll, die Wartezeiten an Hotlines zu verkürzen. Umständliche Sprachsteuerungssysteme sollen außerdem verbessert werden. "Solche Verhandlungen laufen jetzt seit einiger Zeit. Wir hoffen, dass wir sie bis zum Herbst abgeschlossen haben und dann sehen können, ob wir weitere Maßnahmen ergreifen müssen", sagte Metz in dem Radiointerview.

Sollte dies nicht helfen, werden gesetzliche Regelungen folgen: "Endlos ist die Geduld des Ministers nicht. Wenn die Wirtschaft sich gar nicht bewegen würde und diese Missstände und Beschwerden dauerhaft zunehmen, dann werden wir irgendwann an einem Punkt ankommen, an dem wir sagen: So geht es nicht weiter."

Ende 2007 werde geprüft, ob die erzielten Übereinkünfte ausreichend seien, so Metz gegenüber dem Radiosender.



Anzeige
Top-Angebote

Berliner 30. Jul 2007

Was soll das "Abwarten"? Dieses Abwarten kostet jeden Nutzer einer 0180-Hotline permanent...

kleinesg 31. Mai 2007

Die Geschichte wiederholt sich: anstatt auf Fragen einzugehen, wird der...

The_Strip 30. Mai 2007

Dass eine 0180er-Nummer eigentlich gut gemeint ist, weiß ich ja, trotzdem wäre mir eine...

Nicht drohen... 30. Mai 2007

wie mein Pseudo schon sagt ... Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Micky 30. Mai 2007

ist ja schön und gut, aber setze dich mal in ein callcenter und höre mal zu, weswegen...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /