Canon verschiebt Massenproduktion von SED-Bildschirmen
Ein "Surface conduction Electron emitter Display" (SED) stellt eine Mischform zwischen den Kathodenstrahl-Monitoren und einem LCD dar. Für jedes Subpixel existiert ein eigener Elektronen-Emitter, der auf einem Leuchtschirm Phosphor zur Reaktion bringt. SEDs sollen deutlich heller und kontrastreicher als bisherige Lösungen sein und dabei Reaktionszeiten um eine Millisekunde erreichen.
Bereits im März hatten Canon und Toshiba die Entwicklung von SEDs für den Massenmarkt angekündigt , im Januar 2007 war Toshiba jedoch aus dem gemeinsamen Unternehmen ausgestiegen , Canon hatte die Anteile übernommen. Bisher hatte Canon an einer Markteinführung im vierten Quartal 2007 festgehalten, dies ist jedoch nun auf unbestimmte Zeit verschoben, wie Canon in einer Pressemitteilung angab.
Als Gründe nannte das Unternehmen vor allem Rechtsstreitigkeiten um die Technologie in den USA. Canon gibt aber auch an, man müsse erst "Techniken für die Massenfertigung etablieren, die weitere Kostensenkungen zum Ziel haben" . Im Klartext: Die Herstellung von SEDs ist noch zu teuer. Einen neuen Termin für den Marktstart der SEDs nannte Canon noch nicht.
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