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Handy warnt vor Zusammenstößen und Unfällen

DSRC-Modul aus der Automobilforschung findet Einzug ins Mobiltelefon. Oki hat den Prototypen eines Sicherheits-Mobiltelefons vorgestellt. Es soll Fußgänger vor einer Kollision mit anderen Verkehrsteilnehmern warnen. Möglich ist dies durch die Kopplung von einem DSRC-Modul (Dedicated Short Range Communication), das bereits in Fahrzeugen für eine Kommunikation zwischen Gefährten genutzt wird, und GPS, das die Position des Fußgängers ortet.
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Der DSRC-Chip registriert Fahrzeuge in der Umgebung des Handys, per GPS wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der sich ein Mensch auf in der Umgebung befindliche Autos zubewegt. Kommt der Fußgänger einem Auto zu nahe, wird er durch den Vibrationsalarm des Handys und durch Ansagen gewarnt.

Die Technik funktioniert allerdings nicht wie bei Fledermäusen, die durch Ultraschall überall Hindernisse orten können, sondern die Autos müssen ebenfalls mit DSRC ausgestattet sein und entsprechend Meldung abgeben. Dazu muss der Nutzer quasi ein DSRC-Drahtlos-Netzwerk etablieren. Das Modul sendet in regelmäßigen Intervallen ein Signal mit Standortinformationen aus, die innerhalb des DSRC-Feldes ausgetauscht werden.

Wenn die Signale immer stärker werden und einen spezifischen Wert übersteigen, d.h. sobald sich zwei Verkehrsteilnehmer immer näher kommen, wird der Abstand kontinuierlich geprüft. Zusätzlich berechnet der Chip die Unfallwahrscheinlichkeit und schlägt Alarm, sobald ein gewisser Schwellenwert überschritten ist.

Noch arbeitet Oki daran, die Chips kleiner und energiesparsamer zu machen. Außerdem soll die Benutzeroberfläche verbessert werden. Ebenfalls in der Entwicklung befinden sich Geräte mit UMTS und WLAN, ferner bemüht sich der Elektrokonzern um Kompatibilität mit dem Standard IEEE802.11p, dem internationalen DSRC-Standard.


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