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Neue Technik für LED-Beleuchtung von Fernsehern

52-Zoll-Display mit nur 10 LEDs vorgeführt

Auf der derzeit im kalifornischen Long Beach stattfindenden Konferenz "DisplayWeek 2007" hat das Unternehmen Luminus ein neues Verfahren für die Hintergrundbeleuchtung von LC-Bildschirmen vorgeführt. Das "PhlatLight" soll erstmals auch sehr große Bildschirme mit stromsparenden LEDs ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Prinzip der Mikrolinsen am LCD-Rand (Bild: GLT)
Prinzip der Mikrolinsen am LCD-Rand (Bild: GLT)
Die in einigen kleinen PC-Bildschirmen schon zur Beleuchtung eingesetzten LEDs werden bei größeren Displays sehr teuer, da die Leuchtdioden genau nach Helligkeit und Farbtemperatur ausgesucht werden müssen. Mit den Phlatlights reichen statt mehrerer hundert ganze zehn LEDs, die Luminus auf der DisplayWeek in einem 52-Zoll-Fernseher vorführt. Das Unternehmen wurde für diese Demonstration mit dem silbernen Preis der Konferenz ausgezeichnet.

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Das von MIT-Studenten gegründete Unternehmen Luminus hat die Phlatlights selbst entwickelt und patentieren lassen. Sie bestehen aus sehr hellen LEDs, die über eine halbleitertechnisch hergestellte Mikrostruktur verfügen. So erklärt sich auch der Name aus "Photonic Lattices" oder "photonische Kristallgitter". Die Phlatlights sollen deutlich mehr Licht zielgerichtet abgeben können als bisherige Lösungen. Genaue Angaben zur Helligkeit machte Luminus nicht.

Damit sich die Phlatlights für die Hintergrundbeleuchtung von LCDs eignen, muss aber noch die Farbtemperatur geregelt werden. Dazu hat Luminus seine Dioden mit elektronisch steuerbaren Mikro-Linsen kombiniert, die von "Global Lighting Technologies" (GLT) stammen. 2.800 dieser Linsen befinden sich auf einem Quadratzentimeter und können das einfallende Licht aus den Phlatlight-LEDs nicht nur in der Farbe modulieren, sondern auch zusätzlich zu den Gittern der LEDs in die richtige Richtung lenken. Damit ergibt sich nach Angaben der Unternehmen eine gleichmäßige Ausleuchtung auch bei großen Displays.

Bisher ist der vorgeführte 52-Zöller aber noch ein Prototyp, ob und wann die Hersteller von Fernsehern die Phlatlights einsetzen werden, ist noch ungewiss.

LCDs mit LED-Beleuchtung gelten als Trend. So gewann den ersten Preis der DisplayWeek 2007 ein 40-Zoll-Fernseher von Samsung, der aber noch mit herkömmlichen Dioden bestrahlt wird. Dafür bietet das Gerät eine Bildfrequenz von 120 Hertz, bei der die Einzelbilder nicht nur wiederholt, sondern zwischen ihnen interpoliert wird.

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MS-Admin 27. Mai 2007

schau an, da hat doch jemand mal 'ne echt alte Idee ausgegraben und clever umgesetzt.

Korrumpel 26. Mai 2007

Ich habe doch geschrieben, daß ich kein Techniker bin. Also weiß ich sehr wohl, daß ich...


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