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Lina soll Linux-Anwendungen auf andere Systeme bringen

Anwendungen sollen unter Linux, MacOS X und Windows funktionieren

Mit Lina soll es möglich sein, Linux-Anwendungen auch unter Windows und MacOS X zu nutzen. Das Aussehen soll sich dabei an das der jeweiligen Plattform anpassen. Im Juni 2007 soll die erste Version der Software veröffentlicht werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Linux-Anwendung unter Windows
Linux-Anwendung unter Windows
Lina sieht es als Nachteil, dass für Linux viele freie Applikationen existieren, auf die Windows- und MacOS-Nutzer verzichten müssen. Diesem möchte das Unternehmen nun mit der ebenfalls Lina getauften Software entgegenwirken und verspricht, dass Anwendungen damit plattformunabhängig werden. Eine unter Linux kompilierte Software soll mit Lina also auch unter MacOS X und Windows laufen und sich dort jeweils dem nativen Aussehen anpassen.

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Wie genau Lina dieses Ziel erreichen will, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Und auch das passende Whitepaper (PDF) wirft einige Fragen auf. Denn hierin wird Lina mit virtuellen Maschinen, virtuellen Betriebssystemen und mit dem Abfangen und Interpretieren von Systemaufrufen verglichen - und soll all diesen überlegen sein. Denkbar ist also höchstens eine Kombination aus mehreren dieser Ansätze. Wobei die Videodemonstration der Entwickler tatsächlich zeigt, dass Linux-Binarys ohne großen Aufwand auf anderen Systemen laufen.

Die Entwickler versprechen jedoch nicht nur einen Vorteil für die Nutzer. Vielmehr gehen sie davon aus, dass sich nun Entwickler nicht mehr für eine Plattform entscheiden müssen, sondern unter Linux mit Lina entwickeln können. Auch soll Lina die Migration auf Linux ankurbeln, da Unternehmen Open-Source-Alternativen zuerst auf ihrem derzeitigen Betriebssystem testen können, bevor sie dieses umstellen.

Ab Juni 2007 soll Lina sowohl in einer unter der GNU General Public License (GPL) lizenzierten freien Version als auch in einer kommerziellen Variante unter openlina.com verfügbar sein.

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