Lina soll Linux-Anwendungen auf andere Systeme bringen
Wie genau Lina dieses Ziel erreichen will, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Und auch das passende Whitepaper (PDF(öffnet im neuen Fenster)) wirft einige Fragen auf. Denn hierin wird Lina mit virtuellen Maschinen, virtuellen Betriebssystemen und mit dem Abfangen und Interpretieren von Systemaufrufen verglichen – und soll all diesen überlegen sein. Denkbar ist also höchstens eine Kombination aus mehreren dieser Ansätze. Wobei die Videodemonstration der Entwickler tatsächlich zeigt, dass Linux-Binarys ohne großen Aufwand auf anderen Systemen laufen.
Die Entwickler versprechen jedoch nicht nur einen Vorteil für die Nutzer. Vielmehr gehen sie davon aus, dass sich nun Entwickler nicht mehr für eine Plattform entscheiden müssen, sondern unter Linux mit Lina entwickeln können. Auch soll Lina die Migration auf Linux ankurbeln, da Unternehmen Open-Source-Alternativen zuerst auf ihrem derzeitigen Betriebssystem testen können, bevor sie dieses umstellen.
Ab Juni 2007 soll Lina sowohl in einer unter der GNU General Public License (GPL) lizenzierten freien Version als auch in einer kommerziellen Variante unter openlina.com(öffnet im neuen Fenster) verfügbar sein.
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