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Ubidays: Endwar - Der Dritte Weltkrieg im Wohnzimmer

Echtzeitstrategiespiel für PlayStation 3 und Xbox 360 angekündigt. Als Ubisofts Endwar-Entwickler freudig verkündeten: "Wir bringen den Dritten Weltkrieg in Ihr Wohnzimmer", bekam man als Zuschauer automatisch Angst um das Seelenheil der angeheuerten Moderatorin, die selbst zugab, nicht viel mit Spielen am Hut zu haben. Trotz der martialischen Worte waren die Präsentationen des im Tom-Clancy-Universum angesiedelten Echtzeitstrategiespiels am Folgetag aber eher friedlich.
/ Christian Klaß
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Vom eigentlichen Spiel war dabei noch nichts zu sehen. Es gab nur einen Trailer – in dem allerdings die 3D-Modelle zu sehen waren, wie sie später auch im Spiel auftauchen sollen. Der künstlerische Leiter ließ sich dazu hinreißen, sogar teilweise detailliertere Einheiten zu versprechen. Die 3D-Welt von "Tom Clancy's Endwar" verspricht ein stufenloses Zoom aus der strategischen Karte bis hin zu den einzelnen Einheiten, die entweder autark agieren oder direkt gesteuert werden können.

Endwar – Trailer von den Ubidays 2007
Endwar – Trailer von den Ubidays 2007 (02:26)

Damit Endwar auf den Konsolen Spaß macht, versuchen sich die Ubisoft-Entwickler an einer Sprachsteuerung. Diese soll der vom Netzwerk-Shooter SOCOM ähneln, aber deutlich besser funktionieren. Die Spracherkennungstechnik dafür hat Ubisoft in Lizenz erworben und erlaubt es, bestimmte Kommandos an Einheiten zu richten und diese dann auf ausgewählte Teile des Schlachtfelds zu schicken. Auch die eigenen Einheiten werden dabei mittels künstlicher Intelligenz gesteuert und agieren weitgehend autark. Alternativ können die Befehle auch per Gamepad angewählt werden. In Tests soll die Steuerung auch bei sehr konsolenkritischen PC-Strategiefans recht gut angekommen sein.

Da Endwar vor allem ein taktisches Netzwerkspiel für mehrere Spieler ist, spielt auch Diplomatie zwischen den Spielern eine Rolle. Es wird verschiedene strategische Missionsziele geben: Bei Sabotage-Missionen muss die eine Seite Sabotageakte ausführen, die andere sie verhindern. Dann gibt es "Annihilation"-Missionen, bei denen es um die Zerstörung geht und "Conquest"-Missionen, bei denen bestimmte Gebiete gehalten werden müssen. Insgesamt wird es 40 verschiedene Schlachtfelder für die unterschiedlichen Missionen geben.

Da das Dritte-Weltkriegs-Spiel im Tom-Clancy-Universum und darin im Jahr 2020 stattfindet, wollen die Entwickler auf die bekannten Elemente der anderen Tom-Clancy-Spiele zurückgreifen. Vor allem aber geht es ihnen darum, beim Spielen optisch und akustisch den Eindruck zu schaffen, sich in einem massiven Krieg zu befinden. Im Endwar-Entwicklerteam arbeiten auch Ubisoft-Mitarbeiter, die vorher an der Rainbow-Six- und Brothers-in-Arms-Serie mitwirkten.

Nachdem es bisher nur den Endwar-Trailer gibt, versprachen die Entwickler auf den Ubidays, dass in naher Zukunft ein erster Blick auf das Spiel gewährt wird – voraussichtlich anlässlich des E3 Media & Business Summit im Juli 2007. Ubisoft hofft, das für die neue Konsolengeneration angekündigte Spiel im ersten Quartal 2008 ausliefern zu können – die Entwickler waren etwas mutiger und nannten den Februar 2008 als Starttermin. Eine PC-Version von Tom Clancy's Endwar wurde zwar nicht konkret angekündigt, aber auch nicht ausgeschlossen.


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