EFF und Novell gemeinsam gegen Softwarepatente

Beteiligung am "Patent Busting"-Projekt

Novell wird im Rahmen des Patent-Busting-Projektes mit der Electronic Frontier Foundation (EFF) zusammenarbeiten. Die Initiative versucht, Softwarepatente für ungültig erklären zu lassen, indem eine Überprüfung beim US-Patentamt beantragt wird.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Eine Reform des Softwarepatente-Systems sei notwendig, um weitere Innovationen zu ermöglichen, heißt es von Novells CTO Jeff Jaffe zu der beschlossenen Zusammenarbeit mit der EFF. Die Kooperation soll Lobbyarbeit umfassen, um Regierungen sowie andere Organisationen dazu zu bringen, dass diese Patentregeln schaffen, die Innovationen begünstigen. Ein Kernbereich soll dabei die World Intellectual Property Organization (WIPO) sein.

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Novell will außerdem dem Patent-Busting-Projekt nicht näher genannte Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Das Projekt versucht, bestehende Softwarepatente für ungültig erklären zu lassen, was im Falle eines Patents für die Live-Übertragung von Konzerten auch gelang. Das Online-Test-Patent von Test.com wird derzeit vom US-Patentamt erneut geprüft.

Die Zusammenarbeit mit der EFF sei der nächste logische Schritt, so Novells Open-Source-Chef Nat Friedman. Novell hält nach eigenen Angaben rund 500 Patente und versprach in der Vergangenheit bereits, diese zum Schutz von Open Source einsetzen zu wollen. 2005 war das Unternehmen an der Gründung des Open Invention Networks beteiligt, das ebenfalls Patente hält, um Linux zu fördern.

Allerdings schloss Novell auch ein Abkommen mit Microsoft, in dessen Rahmen Microsoft versprach, seine Patente nicht gegen Suse Linux Enterprise einsetzen zu wollen. Weiterhin behaupten die Redmonder jedoch, dass ihre Patente durch Open Source verletzt werden. Auch wenn Novell diesen Vorwürfen nicht zustimmt, warfen viele Stimmen aus der Open-Source-Szene dem Unternehmen vor, durch den Vertrag Microsofts Vorwürfe anzuerkennen.

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