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Mobilfunkverband: Keine Roaming-Regulierung erforderlich

GSM Association sieht keinen Handlungsbedarf. Die GSM Association hält eine Regulierung der Roaming-Gebühren für überflüssig, wie sie das EU-Parlament beschlossen hat. Nach Auffassung der Vereinigung regle der Markt die Preise für Handy-Telefonate im Ausland alleine und sorge automatisch für zufriedenstellende Ergebnisse für den Kunden.
/ Ingo Pakalski
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Nach Auffassung der GSM Association führe die geplante Regulierung der Roaming-Gebühren für Handy-Telefonate im Ausland dazu, dass Netzbetreiber langfristig nicht mehr den gewohnten Service bieten können. Dadurch würden Kunden der europäischen Netzbetreiber auf lange Sicht Nachteile durch die geplante Preisregulierung erdulden müssen.

Die GSM Association verweist darauf, dass sich die Roaming-Gebühren in Europa seit 2005 bereits um 28 Prozent verringert hätten. Im europäischen Durchschnitt kostete eine geführte Gesprächsminute im ersten Quartal 2007 im Roaming-Betrieb 76 Cent. Für den Empfang eines Anrufs lag der Minutenpreis bei 37 Cent.

Damit waren Handy-Telefonate im Ausland bislang deutlich teurer als das EU-Parlament nun als Maximalpreise festgesetzt hat: So dürfen im europäischen Ausland abgehende Gespräche ab Sommer 2007 maximal 49 Cent pro Minute kosten, für eingehende Anrufe dürfen bis zu 27 Cent in der Minute abgerechnet werden. Die Mobilfunkvereinigung ärgert sich besonders über die festgesetzte jährliche Gebührensenkung, die das EU-Parlament beschlossen hat.

Wie die GSM Association betont, hätten immer mehr Netzbetreiber Paketangebote im Sortiment, mit denen die Mobilfunkkunden bei Handy-Telefonaten im Ausland günstiger fahren als mit den normalen Standardtarifen. Dies würde dem Kunden einen größeren Nutzen bringen als die geplante Preisregulierung.


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