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Geschieden und trotzdem Freunde: IBM verkauft Lenovo-PCs

Kooperation ausgeweitet, Support übernimmt IBM. IBM bietet wieder PCs an – und zwar aus der vor zweieinhalb Jahren an Lenovo verkauften Rechnerfertigung. Die beiden Unternehmen weiten ihre Partnerschaft unter Federführung der "IBM Global Services" aus.
/ Nico Ernst
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Dies teilten beide Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Ein wesentlicher Teil der Zusammenarbeit ist, dass Lenovo-Rechner künftig unter der Marke "Delivered by IBM" von der Großkunden-Abteilung "IBM Global Services" (IGS) verkauft werden sollen. Die Rechner selbst heißen aber weiterhin "Lenovo" und werden auch von dem chinesischen Unternehmen hergestellt. IBM hatte seine PC-Sparte Ende 2004 an Lenovo verkauft.

Dabei hatten die beiden Unternehmen auch eine fünfjährige Partnerschaft vereinbart; zur Mitte dieses Zeitraums wird die Kooperation ausgeweitet. Zusammen mit den Notebooks der Marke "ThinkPad" und den Desktop-Rechnern "ThinkCentre" (beide Marken hatte Lenovo übernommen) will die IGS auch weitere IBM-Hardware und Dienstleistungen verkaufen. Von Servern, bei denen Lenovo eher schwach aufgestellt ist, sprachen die beiden Unternehmen jedoch noch nicht, sondern stellten vor allem die Service-Angebote heraus.

So sollen den Support für Großkunden aus Gesundheitswesen, öffentlicher Verwaltung, Bildung oder dem Finanzwesen, die Lenovo und IBM als Zielgruppe im Auge haben, künftig auch die IBM-Supportzentren übernehmen.


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