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Geschieden und trotzdem Freunde: IBM verkauft Lenovo-PCs

Kooperation ausgeweitet, Support übernimmt IBM

IBM bietet wieder PCs an - und zwar aus der vor zweieinhalb Jahren an Lenovo verkauften Rechnerfertigung. Die beiden Unternehmen weiten ihre Partnerschaft unter Federführung der "IBM Global Services" aus.

Dies teilten beide Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Ein wesentlicher Teil der Zusammenarbeit ist, dass Lenovo-Rechner künftig unter der Marke "Delivered by IBM" von der Großkunden-Abteilung "IBM Global Services" (IGS) verkauft werden sollen. Die Rechner selbst heißen aber weiterhin "Lenovo" und werden auch von dem chinesischen Unternehmen hergestellt. IBM hatte seine PC-Sparte Ende 2004 an Lenovo verkauft.

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Dabei hatten die beiden Unternehmen auch eine fünfjährige Partnerschaft vereinbart; zur Mitte dieses Zeitraums wird die Kooperation ausgeweitet. Zusammen mit den Notebooks der Marke "ThinkPad" und den Desktop-Rechnern "ThinkCentre" (beide Marken hatte Lenovo übernommen) will die IGS auch weitere IBM-Hardware und Dienstleistungen verkaufen. Von Servern, bei denen Lenovo eher schwach aufgestellt ist, sprachen die beiden Unternehmen jedoch noch nicht, sondern stellten vor allem die Service-Angebote heraus.

So sollen den Support für Großkunden aus Gesundheitswesen, öffentlicher Verwaltung, Bildung oder dem Finanzwesen, die Lenovo und IBM als Zielgruppe im Auge haben, künftig auch die IBM-Supportzentren übernehmen.


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