Zukunftsvision: Menschen brauchen Google zum Leben

Google will Sammlung von Nutzerdaten intensivieren

Google will das Sammeln von Nutzerdaten weiter intensivieren. Nach der Vorstellung von Google-Chef Eric Schmidt wird der Suchmaschinengigant im Leben eines jeden Menschen künftig eine so zentrale Rolle spielen, dass ein Leben ohne Google kaum mehr möglich sein wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Angabe von Eric Schmidt, dem CEO von Google, will der Suchmaschinengigant Nutzerdaten in noch größerem Umfang sammeln, als dies derzeit der Fall ist, enthüllte Schmidt im Gespräch mit der Financial Times. Nach der Vorstellung von Schmidt wird der Konzern bald so viel über seine Kunden wissen, dass sogar sehr persönliche Fragen beantwortet werden können.

Stellenmarkt
  1. Project Lead (m/w/d)
    SEITENBAU GmbH, Konstanz, remote
  2. Angehende*r Projektleiter*in - IT-Management und Digitalisierung
    Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, Sankt Augustin
Detailsuche

Dazu gehören auch so abenteuerlich anmutende Fragen wie "Welchen Job soll ich machen?" oder "Womit soll ich mich jetzt beschäftigen?". Nach Schmidts Vision wird Google dann so viele Daten über seine Nutzer gesammelt haben, dass der Konzern solche Fragen beantworten kann. Wie lange es dauert, bis diese Vision von Schmidt Realität wird, gab der Google-Boss nicht bekannt. Nach seiner Auffassung ist Google erst am Anfang, wenn es darum geht, persönliche Daten zu sammeln.

Geradezu klagend klang, was Schmidt gegenüber Journalisten in London sagte: "Wir können nicht einmal die einfachsten Fragen beantworten, weil wir nicht genug über Euch [die Google-Nutzer] wissen." Nach Schmidts Auffassung ist das der wichtigste Punkt, an dem Google bei seiner weiteren Expansion ansetzen müsse.

Für Schmidt ist das exzessive Sammeln von Nutzerdaten der logische Schritt zur Organisation der "Informationen dieser Welt". Für Datenschützer stellt dieser Google-Plan wohl eher eine Schreckensvision dar, weil dies einen für den Konzern "gläsernen Nutzer" bedeuten würde. Außerdem könnte es den Menschen entmündigen, wenn er entscheidende Fragen in seinem Leben nicht selbst entscheidet, sondern die Entscheidung über sein Leben einer Suchmaschine überlässt. Langfristig könnte dies dazu führen, dass Google für Menschen so wichtig wird, dass sie gar nicht mehr im Leben klarkommen, wenn etwa die einfache Frage nach der Freizeitbeschäftigung schon von einer Suchmaschine beantwortet werden muss.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Thomas Thiele 27. Sep 2007

Es wundert mich immer mehr, wie Bequem die Nutzer werden und damit ihre Mündigkeit...

Wunschkind 08. Jul 2007

Und du meinst also, Google könnte dabei helfen, genau das rauszufinden? Findest du...

DrAgOnTuX 24. Mai 2007

hm.. da waren die menschen auch per kleines funkteil an der schläfe direkt an "den...

King Euro 24. Mai 2007

Du fragst jmd der am Vortag einen Artikel verfasst hat ob er die neuste News von heute...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Elektroauto: Mercedes passt EQA-Preise an
    Elektroauto
    Mercedes passt EQA-Preise an

    Mercedes erhöht den Preis für das Elektroauto EQA 250 und macht den EQA 250+ günstiger.

  2. Bundeswehr: Das Heer will sich nicht abhören lassen
    Bundeswehr
    Das Heer will sich nicht abhören lassen

    Um sicher zu kommunizieren, halten die Landstreitkräfte in NATO-Missionen angeblich ihre Panzer an und verabreden sich "von Turm zu Turm".
    Ein Bericht von Matthias Monroy

  3. Öffentlicher Nahverkehr: Linkspartei will 9-Euro-Ticket bis Ende 2022
    Öffentlicher Nahverkehr
    Linkspartei will 9-Euro-Ticket bis Ende 2022

    Die Linkspartei fordert eine längere Laufzeit für das 9-Euro-Ticket. Es solle mindestens bis Ende 2022 gelten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /