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StreamCast klagt jetzt auch gegen Joost

Klage auf Schadensersatz in Milliardenhöhe. StreamCast Networks, das Unternehmen hinter der P2P-Software Morpheus, erweitert seine Klage nun auch auf die Internet-TV-Software Joost. Die Klage gegen mehrere Unternehmen wurde nun in Los Angeles eingereicht, nachdem sie 2006 schon bei einem US-Bundesgericht eingereicht wurde.
/ Julius Stiebert
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Die neue Klage wurde gegen eBay, Skype, Joost, Niklas Zenstromm, Janus Friis sowie sieben nicht genannte Beklagte beim Los Angeles County Superior Court(öffnet im neuen Fenster) erhoben, nachdem StreamCast bereits 2006 eine Klage bei einem US-Bundesgericht einreichte . Damals stützte das Unternehmen seine Klage auf den RICO Act(öffnet im neuen Fenster) (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), der sich eigentlich auf organisierte Kriminalität bezieht. Ob dies bei der neuen Klage wieder der Fall ist, teilte StreamCast nicht mit.

StreamCast wirft den Kazaa- und Skype-Gründern Niklas Zennstrom und Janus Friis vor, die P2P-Technik FastTrack unrechtmäßig einzusetzen. Erst durch die Verletzung des Lizenzabkommens mit StreamCast sei der Verkauf von Skype an eBay möglich gewesen, durch den die Gründer profitierten. Der Vorwurf lautet außerdem, dass die beiden Techniken verwendeten, um 28 Millionen Morpheus-Nutzer an Kazaa zu überführen. Nun wird nicht nur gefordert, die Verbreitung von Skype zu stoppen, sondern auch das P2P-Fernsehen Joost einzustellen, hinter dem ebenfalls Zennstrom und Friis stehen. Außerdem wird Schadensersatz in Milliardenhöhe gefordert, wobei sich StreamCast noch immer nicht auf eine konkrete Forderung festlegt.


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