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Firefox-Konkurrent K-Meleon erstmals auf Deutsch

K-Meleon 1.1 für Windows mit Makro-Funktion und Session Management. Der schlanke Mozilla-Browser K-Meleon ist in der Version 1.1 erschienen und damit erstmals auch in deutscher Sprache verfügbar. Den auf Mozilla basierenden Browser gibt es nur für die Windows-Plattform und er bietet einige Funktionen, die Firefox nicht von Hause aus kennt. Die neue Version bringt einige kleine Verbesserungen und Fehlerkorrekturen.
/ Ingo Pakalski
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K-Meleon 1.1 setzt nun auf das Mozilla-Backend in der Version 1.8.1.4 und bringt somit alle darin enthaltenen Optimierungen und Sicherheits-Patches mit. Mit der neuen Version lassen sich Tastenkürzel, Menüs und Makros nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen und es können bequem modulare Makros eingespielt werden. Zudem kann K-Meleon nun in einer neuen Instanz geöffnet werden, um den Browser etwa in zwei Instanzen zu nutzen.

Als weitere Neuerungen lassen sich die im Browser eingebundenen Suchmaschinen sowie die Mausgesten zur Steuerung des Browsers selbst einstellen. Sowohl an den Makrofunktionen als auch in den Menüs wurden kleinere Optimierungen und Verbesserungen vorgenommen, berichten die Entwickler.

Mit Hilfe von Makros lässt sich K-Meleon automatisieren, indem sich häufig genutzte Funktionen kombinieren und aufrufen lassen. Zudem zeigt der Browser bei Bedarf Links oder Bilder einer Webseite in einem gesonderten Bereich an, um diese auf einer umfangreichen Seite leichter zu finden. Mausgesten versprechen außerdem eine bequeme Browser-Bedienung.

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Die sonst als Tabs bezeichneten Browser-Fenster heißen in K-Meleon Schichten, verhalten sich sonst aber ähnlich. Der Browser ruft außerdem geschlossene Browser-Fenster wieder auf und das Schichten-Verhalten lässt sich umfangreich konfigurieren. Mehrere Schichten lassen sich als Sessions speichern, um etwa bequem alle vom Vortag verbliebenen Webseiten wieder aufzurufen.

K-Meleon bietet außerdem Unterstützung für RSS-Feeds sowie einen Pop-up-Blocker, der verschiedene Inhalte vor dem Nutzer verbirgt, um etwa lästige Werbeformen abzuweisen. Neben der Browser-Kennung lässt sich die Bedienung per Tastenkürzel umschalten, um wahlweise die Steuerung von K-Meleon, von Firefox oder Mozilla zu verwenden. K-Meleon kann mit Hilfe von Plug-Ins um neue Funktionen erweitert werden, womit der Rumpf des Browsers schlank bleiben soll, ohne auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen.

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Mit einem Klick lassen sich Internetdaten wie Cookies, Cache oder der Verlauf löschen und K-Meleon übernimmt Lesezeichen aus dem Internet Explorer, aus Mozilla oder Opera. Insgesamt soll K-Meleon sehr schonend mit den Rechner-Ressourcen haushalten, so dass der Browser auch gut auf langsameren Systemen einsetzbar ist.

K-Meleon 1.1 steht ab sofort für die Windows-Plattform unter anderem in deutscher Sprache zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Das Installationsarchiv ist rund 5 MByte groß und die Software wurde unter der GNU General Public License veröffentlicht.


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