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AIX 6 kommt als öffentliche Beta

Neue Version des Unix-Urgesteins in Vorbereitung. Die nächste Version von IBMs proprietärem Unix-Betriebssystem AIX wird neue Funktionen zur Virtualisierung und Sicherheit enthalten. Bevor die Version veröffentlicht wird, plant IBM eine öffentliche Betaphase. Mitte 2007 soll es losgehen.
/ Julius Stiebert
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Für AIX 6 plant IBM unter anderem eine neue Virtualisierungslösung auf Software-Basis unter dem Namen "Workload Partitions", die das System der Logical Partitions vervollständigen. In diesen läuft eine weitere AIX-Instanz, die den Haupt-Kernel und die I/O-Ressourcen nutzen, jedoch isoliert Applikationen ausführen. Dabei lassen sich diese Workload Partitions auch von einem System auf ein anderes verschieben, ohne dass die Anwendung neu gestartet werden muss oder für den Nutzer eine große Unterbrechung bemerkbar wird.

Auch im Bereich der Sicherheit wird AIX 6 einige Veränderungen bereithalten, beispielsweise ein rollenbasiertes Zugriffssystem und die Betriebssystem-Erweiterung Trusted AIX. Ferner kommt das System mit IBMs Journaled Filesystem Extended (JFS2), das Verschlüsselungsfunktionen enthält und auch die Möglichkeit für verschlüsselte Sicherungskopien bereitstellt. Zudem gibt es die neue Installationsoption "Secure by Default", wodurch nur wenige System- und Netzwerk-Dienste eingerichtet werden, um ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten.

Weitere Neuerungen umfassen einen grafischen Installer und weitere Debug-Funktionen für Entwickler. Die Binärkompatibilität zu AIX 5.x ist laut IBM gegeben. Ab Mitte 2007 soll AIX 6 als öffentliche Betaversion(öffnet im neuen Fenster) kostenfrei erhältlich sein, jedoch nicht alle Funktionen umfassen. Sobald AIX 6.1 fertig ist, wird das Betaprogramm enden. AIX 6 läuft auf Power4-, PPC970-, Power5- und Power6-Prozessoren.


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