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Itanium 2 "Madison" und Xeon 7000 werden Auslaufmodelle

Letzte Bestellungen bis November 2007

Intel hat seine direkten Kunden darauf hingewiesen, dass die als "Madison 9M" bekannte Single-Core-Variante des Itanium 2 und die auf der Netburst-Architektur basierende 7000er-Serie der Xeons demnächst auslaufen werden. Unerwartet schnell ist damit die Umstellung auf modernere Architekturen geschafft.

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Der Chiphersteller teilte dies in einer seiner üblichen "Product Change Notifications" (PCN) mit. Diese Dokumente geben einen genauen Zeitrahmen für Änderungen oder Einstellungen von Produkten. So kann man den Madison 9M in seinen verschiedenen Varianten mit bis zu 9 MByte L2-Cache ebenso wie die als "Paxville MP" bekannten Xeons der 7000er-Serie noch bis spätestens 16. November 2007 bestellen, bereits ab dem 17. August 2007 können die Aufträge nicht mehr storniert werden. Dabei gilt es, langfristig zu planen, denn noch bis zum 21. Mai 2010 will Intel die beiden Serien liefern. Die Abkündigung betrifft die kompletten Modellreihen, nicht einzelne Prozessoren.

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Für beide CPU-Familien kommt die Benachrichtigung des baldigen Ablebens unerwartet früh. Den oft verschobenen Paxville-Nachfolger "Tigerton" hat Intel als Xeon 7300 erst im April 2007 auf dem IDF in Peking vorgestellt, und auch beim Madison-Nachfolger Montecito kann Intel auf lange Verzögerungen zurückblicken. So beschwerte sich noch im Oktober 2006 der Leiter des "Leibniz Rechenzentrums" (LRZ), Professor Hegering, dass Intel die Montecitos nicht in ausreichender Stückzahl liefern konnte - der Supercomputer "HLRB II" des neu gebauten LRZ wurde erst nach Inbetriebnahme auf die Dual-Core-Prozessoren umgestellt.

Offenbar kann Intel den "Monstercito" mit seinen 1,72 Milliarden Transistoren pro Die inzwischen aber in genügend großen Mengen herstellen, so dass der deutlich langsamere Madison obsolet geworden ist. Beide Prozessoren sind ohnehin sockelkompatibel, so dass eine Umstellung einigermaßen leicht fällt.

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