Google: Deutsche Webseiten verbreiten Schadsoftware
Genauere Angaben zur Schadcode-Verteilung auf dem Globus hat Google nicht gemacht. Auf einer Weltkarte markieren Farben, welche Regionen eine starke Schadcode-Aktivität aufweisen. Demnach sind die Malware-Aktivitäten in den USA und in China besonders stark, danach folgen Deutschland, Russland und Kanada.
Die meisten Webserver mit Malware residieren nach Google-Angaben in China. Aber auch in den USA und Russland finden sich viele verseuchte Webserver. Allgemein rät Google in seinem Blog-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) dazu, die Update-Funktionen von Betriebssystem und Browser zu aktivieren, um immer mit aktuellen Versionen versorgt zu sein. Dadurch wird verhindert, dass in der Software Sicherheitslücken stecken, die allgemein bekannt sind. Hierdurch wird das Risiko verringert, Opfer eines Angriffs zu werden.
Ob Google das neue Sicherheits-Blog auch dazu nutzt, künftig auf Sicherheitslücken in Google-Diensten oder -Software hinzuweisen, bleibt abzuwarten. Bislang hat sich Google in solchen Fällen sehr verschlossen gezeigt und Informationen nur auf Anfrage herausgegeben. Eine aktive Benachrichtigung der Google-Nutzer gab es nicht.
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