Abo
  • Services:
Anzeige

Finger-Maus revolutioniert die Computerbedienung

Steuerung des Mauspfeils mit gleichzeitiger Zoom-Funktion

Fünf Studenten haben eine 3D-Maus entwickelt, die wie ein Ring am Finger getragen wird. Sensoren navigieren den Mauspfeil, während sich gleichzeitig die Ansicht vergrößern oder verkleinern lässt. Dies soll vor allem in 3D-Anwendungen Vorteile bringen, aber auch bei Computerspielen hilfreich sein. Langfristig könnte damit die Computersteuerung revolutioniert werden.

MagicMouse
MagicMouse
Entwickelt wurde die MagicMouse von fünf Studenten am Worcester Polytechnic Institute im US-Bundesstaat Massachusetts. Die 3D-Maus wird wie ein Ring am Finger getragen und enthält einen Sensor, um den Mauspfeil auf einem beliebigen Monitor zu steuern. Dazu wird der Finger mit der MagicMouse dran über den Bildschirm bewegt, um den Mauspfeil zu navigieren.

Anzeige

Gleichzeitig kann der Maus-Finger vom Display entfernt oder näher herangeführt werden, womit die Ansicht vergrößert oder verkleinert wird. Damit kann die Ansicht während der Mauspfeilsteuerung verändert werden, was mit herkömmlichen Mäusen je nach Einstellung mit Hilfe des Scrollrads realisiert wird und damit weniger leicht gleichzeitig umzusetzen ist. Mit der MagicMouse kann man sich so durch 3D-Landschaften bewegen oder CAD-Programme komfortabel bedienen. Aber auch in Computerspielen soll die Maus gut einsetzbar sein.

MagicMouse
MagicMouse
Da die Maus eng mit dem Finger verbunden ist, verspricht es für den Computernutzer eine wesentlich intuitivere Rechnersteuerung, da dieser über Gesten bedient wird. Außerdem soll dadurch die Scheu vor Computern verringert werden. Zudem sind dadurch ganz neue Bedienansätze möglich. Es wäre etwa möglich, damit Dirigenten zu trainieren oder aber Musik zu komponieren, indem Regler mit dem Finger nach oben oder unten geschoben werden.

Technisch arbeitet die MagicMouse mit Ultraschallwellen. Fünf Sensoren innerhalb der Maus messen alle 16 Millisekunden die ausgesendeten Ultraschallwellen. Eine Software ermittelt aus den Laufzeiten zwischen Sender und Sensoren die Richtungsbewegung der MagicMouse und deren exakte Position.

Die fünf Studenten hatten sich zum Ziel gesetzt, einen möglichst kleinen und leichten Prototyp der MagicMouse zu fertigen, der sich durch geringe Gerätekosten auszeichnet. So nimmt der Prototyp gerade mal eine Fläche von fünf Quadratzentimetern ein und wiegt leichte 10 Gramm. Die Energieversorgung übernimmt ein Lithium-Polymer-Akku, mit dem die Maus mehr als zwei Wochen am Stück benutzt werden kann. Für den Prototyp fielen Gerätekosten von 155,- US-Dollar an. Damit sollte eine recht preisgünstige Serienfertigung möglich sein.


eye home zur Startseite
Doommaker 24. Mai 2007

sowas in der art (nur mit kabel, weiß net ob da auch eins dran ist) gab es vor c.a. 8...

Painy187 24. Mai 2007

Ja, das geht schneller als man glaubt. Man kann damit auch wunderbar shooter zocken und...

Painy187 24. Mai 2007

2-3 vielleicht 4 Wochen Übung und alle Kellerkinder haben wahrscheinlich mehr Muskeln...

woodycornfeld 23. Mai 2007

Zum Bleistift hier: http://findarticles.com/p/articles/mi_m0NEW/is_1995_March_22...

Dr. Alexander... 23. Mai 2007

Vielleicht trotzdem etwas alt, vergleiche zB http://sigchi.org/sigchi/chi97/proceedings...


Computer-Mouse Blog / 12. Jun 2007



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Raum Dresden
  2. Daimler AG, Ulm
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€
  2. 219,00€
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Denverton

    Intel plant Atom C3000 mit bis zu 16 Goldmont-CPU-Kernen

  2. Trotz Weiterbildung

    Arbeitslos als Fachinformatiker

  3. Klage gegen Steuernachzahlung

    Apple beruft sich auf europäische Grundrechte

  4. 3D Studio

    Nvidia spendiert Qt Hunderttausende Zeilen Code

  5. Horizon Zero Dawn im Test

    Abenteuer im Land der Maschinenmonster

  6. Qualcomm

    Snapdragon 210 bekommt Android-Things-Unterstützung

  7. New Radio

    Qualcomm lässt neues 5G-Air-Interface testen

  8. Snapdragon X20

    Qualcomm kündigt 1,2-GBit/s-LTE-Modem an

  9. Gesetzentwurf

    Streit über Handy-Kontrolle von Asylbewerbern

  10. Kryptomessenger

    Signal ab sofort ohne Play-Services nutzbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  2. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge
  3. Deutsche TV-Plattform über VR "Ein langer Weg vom Wow-Effekt zum dauerhaften Format"

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

  1. Re: Also doch nicht 10 Jahre Berufserfahrung ...

    luarix | 15:05

  2. Re: Henne-Ei Problem

    urghss | 15:05

  3. Re: Günstig?

    MartinGtz | 15:05

  4. Re: Wen wundert das jetzt?

    Melanchtor | 15:04

  5. Re: Das Beste: Fernseher mit Netflix-Taste

    Andre_af | 15:03


  1. 15:00

  2. 14:45

  3. 14:13

  4. 14:12

  5. 14:00

  6. 13:30

  7. 13:30

  8. 13:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel