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Ton zwischen Telekom und Verdi wird schärfer

Gewerkschaft wirft der Telekom vor, die Situation zu verschärfen. Die Gewerkschaft Verdi wirft der Telekom vor, streikende Mtarbeiter unter Druck zu setzen. Unter dem Vorwand, dass "Notdienste" zu erledigen seien, würden Beschäftigte zu Hause aufgesucht oder angerufen. Die Telekom weist diese Vorwürfe zurück.
/ Jens Ihlenfeld
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"Die Telekom setzt zunehmend die streikenden Beschäftigten unter Druck, um den Streik zu unterlaufen", sagte Mike Döding, Telekom-Fachbereichsleiter von Verdi Berlin-Brandenburg. Unter dem Vorwand, dass "Notdienste" zu erledigen seien, würden Beschäftigte zu Hause aufgesucht oder angerufen. Vermehrt seien Streikende auch per Einschreiben und unter Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen zu "Notdiensten" gerufen worden, so die Gewerkschaft.

Die Telekom hat diese Vorwürfe zurückgewiesen: Der Konzern sei verpflichtet, bestimmte Notdienste aufrechtzuerhalten und würde dies auch Mitarbeitern mitteilen. Von Drohungen sei aber nichts bekannt, wird ein Konzernsprecher unter anderem in der Financial Times Deutschland zitiert.

Verdi wirft der Telekom vor, bestehende Notdienstvereinbarungen zu missbrauchen: "Bei den von der Telekom als 'Notdienst' deklarierten Arbeitseinsätzen handelt es sich vorwiegend um normale Tätigkeiten", meint Verdi.

Derweil berichtet die dpa, dass in Eschborn private Sicherheitsdienste und Polizisten etwa 25 Zeitarbeitskräften den Weg in den Betrieb gebahnt hätten.


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