Erste Benchmarks von IBMs Power6 mit 4,7 GHz

Oracle veröffentlicht vorschnell Leistungsdaten

Für kurze Zeit standen auf einer Webseite von Oracle ausführliche Benchmarkwerte eines neuen IBM-Servers mit dem noch nicht verfügbaren Prozessor "Power6". Die Daten sind inzwischen entfernt worden, stehen aber an anderer Stelle noch bereit.

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Die Kollegen der britischen Webseite "The Register" haben eine Kopie des PDFs in ihrer Meldung verlinkt. Im Benchmark-Archiv von Oracle ist das Dokument nicht mehr zu finden. Laut dem Register war es dort aber am vergangenen Wochenende noch frei zugänglich.

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Dem PDF zufolge führte Oracle Tests mit dem noch nicht angekündigten IBM eServer p570 durch, der mit acht Kernen bei je 4,7 GHz bestückt war. Auch die weiteren Daten klingen eindrucksvoll: Jeder Kern soll auf 4 MByte L2-Cache zugreifen können, der L3-Cache des vermutlich mit vier Cores bestückten Multi-Chip-Moduls war 32 MByte groß - damit würde ein Power6 sogar noch den Itanium 2 "Montecito" mit seinen 24 MByte L3-Cache schlagen. Intel hat dabei jedoch ein Monster-Die mit 1,7 Milliarden Transistoren geschaffen, IBM setzt - wie wiederum Intel bei seinen bisherigen Quad-Cores - auf mehrere Dies in einem Gehäuse.

Wie sich die Power6-Server im Vergleich mit anderen Architekturen schlagen, ist derzeit auf Grund der stark unterschiedlichen Testkonfigurationen der Oracle-Tests schwer einzuschätzen, den vorgelegen Daten zufolge sollten die neuen IBM-Server aber mehrere Tausend Arbeitsplätze versorgen können.

IBM hatte den Power6 bereits zur Konferenz ISSCC im Februar 2007 kurz vorgestellt und bei Prototypen deutlich über 5 GHz erzielt - was man ausgewählten Kunden auch auf der CeBIT 2007 zeigte. Die noch nicht von IBM mit exakten Daten angekündigten Serienmodelle sollen jedoch anfangs unter 4 GHz bleiben.

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