Z-Wave: Heimautomationsnetze nun mit TCP/IP

Zensys startet zudem Lizenzprogramm für Chiphersteller

Zensys will die Akzeptanz seiner proprietären funkbasierten Heimautomationstechnik "Z-Wave" weiter verbessern und hat dazu im Rahmen des Konvergenz-Programms "Z/IP" eine Unterstützung für TCP/IP integriert. Damit auch andere Hersteller von Netzwerk-Chips das Z-Wave-Protokoll einsetzen und den eigenen Kunden anbieten können, ist nun auch eine Lizenzierung möglich.

Artikel veröffentlicht am ,

Z-Wave ist eine Wireless-Mesh-Networking-Technik, die z.B. Remote-Home-Monitoring, Sicherheit und Energieeinsparungen durch die Kontrolle einer breiten Basis von Hauselektronik-Geräten wie z.B. Beleuchtungs-, Appliance-, HVAC- und Unterhaltungssystemen erlaubt. In der im Januar 2005 gegründeten Z-Wave Alliance sind Cooper, Danfoss, Intel, Intermatic, Leviton, Monster, Wayne-Dalton, Universal Electronics Inc. (UEI) und Zensys als Hauptmitglieder versammelt. Derzeit gibt es 100 Z-Wave-zertifizierte Produkte verschiedener Hersteller.

Stellenmarkt
  1. Head of IT (m/w/d)
    Glasfaser Direkt GmbH, Köln
  2. IT Projektleiter (m/w/d)
    VOSS Automotive GmbH, Wipperfürth
Detailsuche

Durch die Verbindung von Z-Wave und TCP/IP will Zensys Ende-zu-Ende-Heimautomationsnetze und -Anwendungen ermöglichen, "die von jedem Punkt des Internets bis in Sensor-Netzwerke reichen." Mit Z/IP werde es möglich, TCP/IP-Technik und -Erfahrung direkt in neuen Anwendungen auf kostengünstigen, batteriebetriebenen Geräten zu nutzen.

Den Z-Wave-Nodes werden mit Z/IP standardkonforme TCP/IP-Services hinzugefügt, wodurch es möglich wird, das Z-Wave-Applikationsprotokoll mit seinen Geräte- und Befehlsklassen auch in Geräten von TCP/IP-Netzen zu nutzen. Das um Z/IP erweiterte Z-Wave-Protokoll soll dennoch abwärtskompatibel zu vorhandenen Z-Wave-Produkten bleiben.

Ein von Zensys zitierter Analyst von Parks Associates sieht im Heimautomationsbereich "eine deutliche Verlagerung weg von rein proprietären Home-Control-Lösungen hin zu IP-basierten Systemen und Systemen, die eine Integration mit IP-basierten Home-Control-Geräten bieten, so Bill Ablondi.

Golem Karrierewelt
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.09.2022, virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    29.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

"Die Entscheidung, Z-Wave mit TCP/IP zu verbinden, resultiert aus unserer stetig wachsenden Partnerschaft mit führenden Konsumelektronik-Herstellern wie Cisco und Linksys", ergänzt Zensys-Chef Tony Shakib. Die Cisco-Tochter Linksys ist allerdings auch an Zensys beteiligt.

Das Z-Wave-Lizenzprogramm wird das Design der Chips, die Stack-Software und die Z-Wave-APIs beinhalten. Darüber hinaus wird Zensys Portierungsservices für Z-Wave anbieten, um so Entwicklungsprojekte zu beschleunigen. Die Gerätespezifikationen von Z-Wave werden ohne Lizenzgebühr auf Basis eines RAND-Z-Modells verfügbar gemacht. Darüber hinaus wird Zensys das Z-Wave-Zertifizierungsprogramm entsprechend ausbauen.

Mark Walters, Chairman der Z-Wave Alliance, erwartet nun, dass sich Z-Wave mit der Nutzung des TCP/IP-Protokolls für Sensor-Netzwerke nun auch auf Märkten etablieren wird, die in der Vergangenheit verschlossen waren. Durch die Lizenzierung von Z-Wave an andere Chip-Hersteller würde "die Haupthürde im Markt für Z-Wave" aus dem Weg geräumt und gleichzeitig die "Z-Wave-Innovation weiter voran"getrieben.

Für die Konsumenten besteht Zensys zufolge der Hauptvorteil der Konvergenz von TCP/IP und Z-Wave im transparenten Gebrauch der Home-Control-Anwendungen von beliebigen Standorten unter Verwendung beliebiger Devices, Gateways und Netzwerken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sparmaßnahmen
"Komplettes Chaos" nach Entlassungen bei Oracle

Auch Oracle hat einen massiven Stellenabbau begonnen. Das Unternehmen will eine Milliarde US-Dollar an Kosten einsparen.

Sparmaßnahmen: Komplettes Chaos nach Entlassungen bei Oracle
Artikel
  1. Klimawandel: SSDs sind klimaschädlicher als mechanische Festplatten
    Klimawandel
    SSDs sind klimaschädlicher als mechanische Festplatten

    Während ihrer Lebensdauer verursacht eine SSD fast doppelt so hohe CO2-Emissionen wie eine mechanische HDD.

  2. Momentum 4 Wireless: Sennheisers neuer ANC-Kopfhörer hält lange durch
    Momentum 4 Wireless
    Sennheisers neuer ANC-Kopfhörer hält lange durch

    Guter Klang, hohe ANC-Leistung und eine Akkulaufzeit von 60 Stunden verspricht Sennheiser für den neuen ANC-Kopfhörer Momentum 4 Wireless.

  3. Microsoft Loop: Riesenkonzept mit Riesenchance auf Riesenchaos
    Microsoft Loop
    Riesenkonzept mit Riesenchance auf Riesenchaos

    Sehr unauffällig rollt Microsoft seine neue Technik Loop für die Onlinezusammenarbeit aus. Admins sollten sie jetzt schon auf dem Schirm haben, denn sie ist vielversprechend, erfordert aber viel Eindenken. Wir erklären sie im Detail.
    Von Mathias Küfner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (Gainward RTX 3070 559€, ASRock RX 6800 639€) • WD Black 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Alternate (DeepCool Wakü 114,90€) • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals • SSV bei Saturn (u. a. WD_BLACK SN850 1TB 119€) • Gamesplant Summer Sale [Werbung]
    •  /