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Null Toleranz: Xbox Live nicht für Hacker und Cheater

Xbox 360 kann permanent von Microsofts Online-Dienst ausgeschlossen werden. Auf Grund des nun gestarteten Beta-Tests von Halo 3 hat Microsofts Xbox-360-Team im eigenen Blog wieder einmal darauf hingewiesen, dass Besitzer von gehackten Xbox-360-Konsolen oder Xbox-360-Nutzer, die im Netzwerk-Spiel betrügen, bei Entdeckung aus Xbox Live geworfen werden.
/ Christian Klaß
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Man arbeite hart daran, die Xbox-Live-Community fair zu halten und fahre eine "Null-Toleranz-Politik für Verhalten wie Hacken oder Cheaten" , so ein Microsoft-Mitarbeiter im Gamerscore-Blog(öffnet im neuen Fenster) . Wenn eine – laut Microsoft – "illegal" modifizierte Xbox 360 beim Zugriff auf Xbox Live entdeckt wird, erhält der Nutzer eine Fehlermeldung (Status Code: Z: 8015 – 190D) und wird fortan mit diesem Gerät nicht mehr in Xbox Live hereingelassen.

Das Nutzerkonto selbst wird bei gehackten Konsolen nicht gebannt, wer sich eine neue Konsole kauft, darf wieder online gehen. An dieser Praxis soll auch in Zukunft zum Schutz des Dienstes weiter festgehalten werden, heißt es im Gamerscore-Blog. Mit den letzten Firmware-Updates soll es Microsoft möglich sein, Firmware-Hacks des DVD-Laufwerks zu erkennen. Wer seine Konsole nur selbst mit einer größeren Festplatte bestückt hat, scheint hingegen keine Angst haben zu müssen.

Vor allem geht es Microsoft dabei um Hacker, die auch Schwarzkopien einsetzen. Wer die Konsole zweckentfremdet, um Linux darauf laufen zu lassen, ist auch nicht gerne gesehen. Neu ist Microsofts Vorgehen, bestimmte Nutzer aus Xbox Live auszusperren, nicht. Schon bei der ersten Xbox-Generation wurde überprüft, soweit möglich, ob die Konsole umgebaut wurde. Hacker antworteten darauf mit verschiedenen Tricks zur Verschleierung des Umbaus.


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