Galerie: 30 neue Centrino-Notebooks mit "Santa Rosa"
Neue Designs und neu aufgelegte Serien der wichtigsten Hersteller. Eine Woche nach der Vorstellung der neuen Centrino-Generation "Santa Rosa" lud Intel Notebook-Hersteller und Presse in München zu einer kleinen Leistungsschau der mobilen PC-Technologie. Dabei zeigten sich klare Trends für Business- und Consumer-Geräte.
Nahezu alle Anbieter von Mobilrechnern hatten bereits serienreife Notebooks mit Intels früher unter dem Codenamen "Santa Rosa" bekannten Chip-Paket vorzuweisen. Auf den Markt kommen die Geräte allesamt in den nächsten Wochen, einige Hersteller, wie etwa Asus oder Toshiba, wollen die neuen Produkte aber bereits jetzt liefern können. Spätestens Anfang Juli 2007 sollen die letzten der hier gezeigten Notebooks verfügbar sein.
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Die schnelle Akzeptanz liegt vor allem an den nur wenig veränderten thermischen Spezifikationen der neuen Intel-Chips und der Beibehaltung des Socket 479 für den Prozessor. Einzig für den Flash-Cache " Turbo Memory " mussten die Entwickler etwas mehr Platz im Notebook einplanen – deshalb bieten dieses Modul nicht alle Hersteller an, dürfen ihre Geräte aber dennoch mit dem Centrino-Logo schmücken. Genaues Hinsehen auf die technischen Daten vor einem Kauf empfiehlt sich also.
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Das gilt auch für die WLAN-Ausstattung. Wie Intel erklärte, muss für das neue Logo "Centrino Duo" – jetzt mit Rosa für "Centrino" – nicht zwingend das Intel-Modul 4965AGN verbaut sein, das 802.11n-Draft mit bis zu 300 MBit/s beherrscht. Trägt ein Notebook aber den Aufkleber "Centrino Pro", muss das neue WLAN-Modul darin stecken, da nur dieses die Fernwartung per WLAN unterstützt.
Das sicherste Erkennungsmerkmal für ein neues Centrino-Notebook ist damit der Frontside-Bus: Nur ein Chipsatz der neuen mobilen 965-Familie unterstützt einen effektiven Takt von 800 MHz, bei der vorherigen Generation waren es maximal 667 MHz. Ein Vermerk wie "FSB800" deutet also auf den neuen Chipsatz samt Prozessor der neuen 7er-Serie des mobilen Core 2 Duo mit den erweiterten Stromsparfunktionen hin.
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Auf der Veranstaltung in München zeigte sich, dass die Grenzen zwischen einem typischen Consumer- und einem Business-Notebook immer weiter verschwimmen. Zwar gibt es Docking-Stations weitherhin nur für typische Business-Notebooks, die "Tecras" von Toshiba oder "Thinkpads" von Lenovo, aber die Formfaktoren und die Displays gleichen sich aneinander an.
So richten sich die neuen Notebooks von Packard-Bell weiterhin vor allem an den privaten Anwender, das Hochglanz-Display ist jedoch weitgehend entspiegelt. Umgekehrt finden sich immer mehr Mobilrechner mit einem Display von 13,3 Zoll Diagonale, beispielweise bei MSI, die in Business-Notebooks mit dem Logo "Centrino Pro" verbaut sind. Diese Displays mit 1.280 x 800 Pixeln haben sich nach übereinstimmender Aussage mehrerer Hersteller als guter Kompromiss aus Formfaktor, Gewicht und Benutzbarkeit auch für den häufigen Einsatz unterwegs herausgestellt.
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Gerade bei diesen kleinen Notebooks ist aber ärgerlicherweise ein DVI-Anschluss nicht immer zu finden, so dass größere Monitore nur per VGA angesteckt werden können, was häufig eine reduzierte Bildqualität nach sich zieht. Manchmal ist der DVI-Port aber auf einer Docking-Station zu finden – die aber extra bezahlt werden muss.
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Bei den Notebooks, die für den Desktop-Ersatz zu Hause gedacht sind, waren zahlreiche neue Geräte mit 17-Zoll-Bildschirm zu sehen. Leider wird dabei noch immer bei den meisten Herstellern eine flache Notebook-Tastatur mit rechts angebrachtem Ziffernblock verbaut, so dass man beim Tippen kaum gerade auf das Display sehen kann.
Die vorherrschende Display-Größe quer durch alle Anbieter heißt aber immer noch 15,4 Zoll im 16:10-Format. Ebenfalls Trend sind Nvidias mobile DirectX-10-GPUs der Serie 8600, die vielfach zu finden waren – unter anderem bei Asus und MSI. Manche Hersteller bieten sie mit bis zu 512 MByte Grafikspeicher an, ein neues SLI-Notebook war aber noch nicht zu sehen.
In unserer Bildergalerie zu dieser Meldung finden sich insgesamt 30 der in München vorgestellten Geräte.