O2: 11 Prozent mehr Kunden im ersten Quartal 2007

Genion-Angebote bleiben Verkaufsschlager

O2 hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2007 bekannt gegeben. Danach liegt der Umsatz bei 843 Millionen Euro, wobei der Mobilfunkbereich mit 697 Millionen Euro den Löwenanteil ausmacht. Nach Umsatz ist O2 mit 14 Prozent Marktanteil damit drittgrößter deutscher Netzbetreiber. Das DSL-Angebot der Münchener hat sich dagegen nicht als Umsatzmagnet entwickelt.

Artikel veröffentlicht am , yg

Während die Anzahl der Kunden um 11 Prozent gestiegen ist, fiel der Umsatz aus dem Mobilfunkgeschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,6 Prozent. Der durchschnittliche Umsatz je Kunde (ARPU) betrug im ersten Quartal 20,50 Euro und liegt damit im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent niedriger.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler:in Java / Selenium / Cloud
    HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg
  2. IT-Spezialist als Software-Entwickler / Tester (Informatiker, Fachinformatiker, Wirtschaftsinformatiker ... (m/w/d)
    tailor-made software GmbH, deutschlandweit (Home-Office möglich)
Detailsuche

O2 macht hier mit mehr als vier Prozentpunkten die Senkung der Terminierungsentgelte sowie Preissenkungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, verantwortlich. Den Rückgang beim durchschnittlichen Kundenumsatz konnte O2 nicht durch mehr Nutzung oder Neukundengewinnung auffangen.

Der OIBDA (operativer Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen) für O2 Germany und Telefónica Deutschland lag im ersten Quartal 2007 bei 161 Millionen Euro. O2 Germany übernimmt damit eine Kennzahl, die im Telefónica-Konzern üblich ist und die weitgehend dem EBITDA entsprechen soll. Im verkürzten ersten Quartal des Geschäftsjahres (1. Februar 2006 bis 31. März 2006) lag der Gesamt-OIBDA bei 131 Millionen Euro.

Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg um 159.000 auf 11,2 Millionen, davon sollen etwa die Hälfte Postpaid-Kunden sein. Gut verkauft haben sich nach O2-Angaben die Tarife Genion SML und Genion Card SML, 758.000 Neu- und Bestandskunden zählt O2 für diesen Tarif. Genion Card S ist ein Postpaid-Tarif ohne Grundgebühr, Mindestumsatz und Mindestvertragslaufzeit. Genion L ist als Flatrate-Tarif konzipiert. Insgesamt zählt O2 etwa 3,94 Millionen Genion-Kunden. Via Tchibo hat der Netzbetreiber seine Kundenzahl um 46.000 gesteigert.

Golem Akademie
  1. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
  2. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Mobilfunknutzung (Minutes of Usage) ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent gestiegen. Im Schnitt telefonieren Mobilfunkkunden bei O2 etwa 129 Minuten im Monat. Die Zahl der DSL-Anschlüsse geben O2 und Telefónica Deutschland mit 259.000 an, bis Ende März 2007 sollen 31.000 Kunden einen Vertrag für O2 DSL abgeschlossen haben.

203 Millionen Euro flossen im ersten Quartal 2007 in das Netzwerk mit 11.000 GSM- und 8.000 UMTS-Stationen. Auch das DSL-Netz von Telefónica Deutschland soll weiter ausgebaut werden. Bis Sommer 2007 will das Unternehmen 60 Prozent der Haushalte abdecken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kanadische Polizei
Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
Artikel
  1. Blender Foundation: Blender 3.0 ist da
    Blender Foundation
    Blender 3.0 ist da

    Die freie 3D-Software Blender bekommt ein Update - wir haben es uns angesehen.
    Von Martin Wolf

  2. 4 Motoren und 4-Rad-Lenkung: Tesla aktualisiert Cybertruck
    4 Motoren und 4-Rad-Lenkung
    Tesla aktualisiert Cybertruck

    Tesla-Chef Elon Musk hat einige Änderungen am Cybertruck angekündigt. Der elektrische Pick-up-Truck wird mit vier Motoren ausgerüstet.

  3. DSIRF: Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner
    DSIRF
    Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner

    Deutsche Behörden sind mit mehreren Staatstrojaner-Herstellern im Gespräch. Nun ist ein weiterer mit Sitz in Wien bekanntgeworden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: SanDisk Ultra 3D 1 TB 77€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) • Sharkoon PureWriter RGB 44,90€ • Corsair K70 RGB MK.2 139,99€ • 2x Canton Plus GX.3 49€ • Gaming-Monitore günstiger (u. a. Samsung G3 27" 144Hz 219€) [Werbung]
    •  /