Publisher übernimmt Entwickler von Sigil Games Online. Das von Sigil Games Online entwickelte Online-Rollenspiel "Vanguard: Saga of Heroes" gehört nun Sony Online Entertainment (SOE). Im Rahmen der Übernahme wechselt auch "ein Großteil des Sigil-Teams" zu SOE, wie es in der offiziellen Mitteilung hieß.
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Sigil Games Online wurde 2002 von Brad McQuaid und Jeff Butler gegründet, die zu ihrer Zeit bei SOE beide maßgeblich an der Entwicklung des Online-Spiels Everquest beteiligt waren. Nachdem ein Publishing-Vertrag mit Microsoft in die Brüche ging, fanden die Sigil-Gründer in ihrem alten Arbeitgeber Sony Online Entertainment einen Co-Publishing-Partner.
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SOE erwarb dazu im Mai 2006 Rechte am Spiel und Vanguard startete schließlich Ende Januar 2007 in den USA und Europa. Wie viel für die nun angekündigte Komplett-Übernahme von Vanguard an die Sigil-Gründer bezahlt wurde, verrieten die Partner nicht. Das Spielestudio in Kalifornien bleibt bestehen, das Vanguard-Team muss also nicht umziehen – die Marke Sigil wird nicht weiter geführt. Sigil-Chef Brad McQuaid bleibt nicht dabei, er wird aber als Berater ("Vanguard Creative Advisor") für die weitere Vanguard-Entwicklung fungieren.
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Wie Next Gen(öffnet im neuen Fenster) von einer SOE-Sprecherin in Erfahrung bringen konnte, verlieren die im Rahmen der Transaktion nicht übernommenen Sigil-Mitarbeiter ("weniger als die Hälfte") ihren Job. Das betreffe "redundante" Positionen wie den Kundendienst und das Marketing. Insgesamt zählte Sigil Games 100 Mitarbeiter. Zudem sei es normal, dass nach dem Start eines Spiels die Zahl der Mitarbeiter reduziert würde, weil es weniger Leute bedürfe, ein Spiel zu verwalten als zu machen.
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Ein kleiner Teil der übernommenen Sigil-Entwickler muss umziehen, sie sollen sich einem neuen Online-Spiel-Projekt in SOEs Studio in San Diego widmen. Ob daraus ein finales Produkt wird, sei noch offen, so SOE gegenüber dem Spielemagazin.
Insgesamt wurde das Fantasy-Online-Rollenspiel Vanguard laut SOE mittlerweile "fast 200.000"-mal verkauft – über den Handel und online als Download. Die wichtigere Größe – die Zahl der zahlenden Abonnenten – nannte SOE jedoch in der Pressemitteilung zur Vanguard-Übernahme nicht.