Monitore bald unter Vista per USB und WiMedia angebunden
Mit den Vorführungen von DisplayLink ist auch klar, welche Hardware in dem im Februar 2007 von Samsung gezeigten 19-Zoll-Monitor "Syncmaster 940 UX" steckt, der per USB angeschlossen werden kann: Es ist ein Chip von DisplayLink(öffnet im neuen Fenster) , der die auf dem PC erzeugten Bilddaten, die per USB ankommen, im Monitor wieder auspackt und an die Display-Logik schickt.
Rechnerseitig emuliert die Lösung mit dem Hauptprozessor über einen Treiber eine Grafikkarte und schickt die Daten verlustfrei komprimiert an den Monitor. Daher kann man, bei genügend schneller CPU, auch mehrere USB-Monitore anschließen. Bisher gibt es die Treiber für die virtuelle Grafikkarte nur für Windows XP, wie DisplayLink aber auf der WinHEC ankündigte, sollen sie auch für die 3D-Oberfläche "Aero" von Vista erscheinen. Einen Zeitrahmen nannte das Unternehmen noch nicht.
Neben Samsung, die den 940 UX im Juli 2007 für rund 350,- Euro auf den Markt bringen wollen, interessieren sich laut DisplayLink auch Toshiba, Kensington, IODATA und Sunix für die virtuellen Grafikkarten. Derzeit bietet das Unternehmen für die Monitor-Seite zwei Chips namens DL-120 und DL-160 an. Das kleinere Modell kann Bilddaten bis zu 1,5 Megapixel verarbeiten, was also für die 1.280 x 1.024 Pixel eines üblichen 19-Zöllers reicht. Der DL-160 schafft bis zu 2 Megapixel und damit 1.600 x 1.200 Pixel oder 1.680 x 1.050, wie sie derzeit populäre und günstige 22-Zoll-Breitbildschirme bieten. Die Prozessoren geben ihre Daten entweder per VGA oder DVI-I an den Monitor weiter.



