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Telekom-Streik trifft die Konkurrenten

BREKO warnt Verdi vor Missbrauch des Streikrechts. Die Folgen des Streiks bei der Telekom bekommen auch deren Wettbewerber zu spüren. Nach Angaben des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO), in dem Telekommunikationsanbieter mit eigener Infrastruktur versammelt sind, kommt es in den Streikregionen sowohl bei der Umschaltung von ehemaligen Telekom-Kunden auf die Wettbewerber als auch bei der Entstörung von Leitungen von deren Kunden zu Verzögerungen.
/ Jens Ihlenfeld
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Zwar hätten die BREKO-Unternehmen die "letzte Meile" bei der Telekom angemietet, eine Entstörung dürfen sie jedoch nicht selbst vornehmen. Sie sind also auf Personal der Telekom angewiesen. Schadensersatz für die betroffenen Kunden der Wettbewerber verweigere die Telekom unter Hinweis auf "höhere Gewalt".

In Richtung der Gewerkschaft Verdi sagte BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann, man werde sehr genau darauf achten, ob sich die Streikmaßnahmen von Verdi gezielt gegen die Wettbewerber der Telekom richteten. "Eine Streiktaktik, die vor allem darauf abzielt, die Wettbewerber zu schädigen, dürfte die Telekom-Spitze wohl kaum zu Zugeständnissen bewegen und stellt zudem einen Missbrauch des Streikrechts dar", so Lüddemann.

Verdi hatte im Vorfeld des Streiks angekündigt, vor allem Geschäftskunden der Telekom treffen zu wollen.


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