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Klein oder HD-DVD: Zwei neue Ferrari-Notebooks von Acer

Ein 12-Zoll-Subnotebook und ein 15-Zoll-Notebook mit HD-DVD-Laufwerk. Hardware-Hersteller Acer hat zwei neue Ferrari-Notebooks vorgestellt, zum einen das Subnotebook bzw. Ultra-Portable-Gerät Ferrari 1000 und zum anderen das auch als HD-DVD-Abspieler dienende Ferrari 5000. Bei beiden setzt Acer auf AMDs neue Notebook-Prozessoren vom Typ Turion 64 X2 sowie Gehäuse mit Carbon-Elementen.
/ Christian Klaß
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Das erste Ferrari-1000-Modell, das Ferrari 1005WTMi, kommt mit 12,1-Zoll-Breitbild-LCD (1.280 x 800 Pixel), Turion 64 X2 TL60 (2 GHz, 1 MByte L2-Cache), 2 GByte Dual-Channel-DDR2-Speicher (2x 1 GByte) und ATIs integriertem Chipsatz XPress 1150. Letzterem obliegt die Grafikausgabe, wofür er auf bis zu 256 MByte eigenen GDDR2-Grafikspeicher und bis zu 256 MByte vom Hauptspeicher ("Hypermemory") zugreifen kann.

Neben einer 1,3-Megapixel-Webcam und 160-GByte-SATA-Festplatte fand noch ein Kartenleser für MMC, SD-Card, Memory Stick (auch Pro) und xD-Card Platz. Der externe Double-Layer-DVD-Brenner wird per Firewire angeschlossen. Zu den Schnittstellen zählen WLAN nach IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth, Infrarot (FIR), Gigabit-Ethernet, ein 56K-Modem, 3x USB 2.0, Firewire, ein VGA-Ausgang, S/PDIF und ein PC-Card-Slot vom Typ II.

Das 302,3 mm breite, 221,28 mm tiefe und zugeklappt zwischen 20,8 mm (vorne) und 34,5 (hinten) mm hohe Ferrari 1005WTMi wiegt mit 3-Zellen-Akku 1,6 kg, mit dem länger durchhaltenden 6-Zellen-Akku sind es laut Acer 1,75 kg. Bei den Akkulaufzeiten bleibt Acer vage, zwar ist von bis zu 5 Stunden die Rede, das gilt aber nur, wenn zwischen den beiden mitgelieferten Lithium-Ionen-Akkus gewechselt wird. Die Bedienung erfolgt per Tastatur, davor sitzendes Touchpad – oder per beiliegende optische Bluetooth-Maus.

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Das erste Gerät der ebenfalls neuen Serie Ferrari 5000 trägt die Modellnummer 5005WLHi. Es wartet mit 15,4-Zoll-Breitbild-LCD auf, das eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Bildpunkten bietet und an dessen oberem Rand eine 1,3-Megapixel-Webcam sitzt. Wie beim 1000er kommt ein Turion 64 X2 TL-60 (2 GHz, 1 MB L2-Cache) zum Einsatz, dem 2 GByte DDR2-RAM (2x 1 GByte) zur Seite stehen. Für spieletaugliche Grafik sorgt ATIs Mobility Radeon X1600 mit 256 MByte GDDR2-VRAM und bis zu 256 MByte zusätzlichem Hypermemory.

Neben einer 160-GByte-SATA-Festplatte und einem Kartenleser steckt auch ein optisches Kombilaufwerk im 5005WLHi. Es ist eine Mischung aus Double-Layer-DVD-Brenner und HD-DVD-ROM-Laufwerk. Damit kann das Notebook auch zur Wiedergabe von HD-DVD-Filmen genutzt werden. Auch im 5005WLHi findet sich WLAN nach 802.11 b/g – n fehlt anders als beim 1005WTMi -, Bluetooth, Gigabit-Ethernet, 56K-Modem, 4x USB 2.0, Firewire, Infrarot (FIR), HDMI, VGA, S-Video/TV-Out, S/PDIF und PC Card (Typ II).

Zur Bedienung gibt es Tastatur und Touchpad, eine optische Bluetooth-Maus liegt bei. Das Ferrari 5005WLHi ist 364 x 271 x 26,3/38 mm groß und kommt auf beachtliche 3 kg Gewicht, so dass es sich nicht sonderlich für längeres Umhertragen eignet. Auch die mäßige Akkulaufzeit von bis zu 3,5 Stunden deutet eher darauf hin, dass es ein Tisch-Ferrari, spricht ein Desktop-Ersatz ist.

Beide neuen Ferrari-Notebooks sind bereits im Handel erhältlich, das Ferrari 1005WTMi für 2.299,- Euro und das Ferrari 5005WLHi für 2.999,- Euro. Diese vergleichsweise hohen Preise scheinen vor allem wegen des Ferrari-Logos zustande zu kommen, ob das gerechtfertigt ist, muss der Ferrari-Interessierte für sich selbst entscheiden. Zur Software-Ausstattung gehören jeweils Windows XP Professional, CyberLink PowerDVD und weitere Tools.


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