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Bezahlvideos wird keine große Zukunft beschieden

Werbefinanzierte Angebote sollen Bezahlmodelle ablösen. Nach einer Studie von Forrester haben Online-Bezahlvideos keine große Zukunft. Das Marktforschungsunternehmen geht davon aus, dass 2007 schon der Zenit erreicht wird mit einem Umsatz von 279 Millionen US-Dollar Umsatz, während es im vergangenen Jahr erst 98 Millionen US-Dollar waren. Künftig soll werbefinanzierten Modellen die Zukunft gehören.
/ Andreas Donath
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Im vergangenen Jahr haben Unternehmen wie Apple, Amazon, Microsoft und Wal-Mart Angebote für Bezahlvideos gestartet. Neben Filmen lassen sich auch Serien herunterladen. Die Angebote beinhalten teilweise ein Mietmodell, bei dem die Videos nur eine begrenzte Zeit lang angeschaut werden können.

Die Studie von Forrester ergab, dass nur neun Prozent der Erwachsenen jemals für den Download einer Serie oder eines Films bezahlt haben. Es gebe zwar einen harten Kern von Nutzern, die bereit sind, recht viel für solche Angebote auszugeben, doch würde der Großteil der Nutzer dieses Verhalten nicht an den Tag legen.

Ohne den Massenmarkt können die beteiligten Unternehmen jedoch nicht ihre ambitionierten Wachstumspläne realisieren, so Forrester. Künftig würde deshalb von den Medienunternehmen und den sonstigen Plattformbetreibern der werbefinanzierte Weg eingeschlagen werden.


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