Norwegen entscheidet sich gegen Microsofts Office-Format
Für das von der norwegischen Regierung beauftragte Gremium spielte bei der Empfehlung eine wichtige Rolle, dass das ODF- und PDF-Format beides offene ISO-Standards sind, die nicht nur von einer einzigen Software eingesetzt werden können. Somit sollten alle Verwaltungsunterlagen künftig in den Formaten ODF und PDF abgelegt werden, um zu garantieren, dass auf die Informationen auch in einigen Jahren noch zugegriffen werden kann.
Anders sieht es bei Microsofts Office-Format OOXML aus, das derzeit eben nur von Microsofts Office-Paket gelesen und geschrieben werden kann. Für das von der norwegischen Regierung beauftragte Gremium war das ein Grund, den Einsatz von Microsofts Office-Format nicht zu empfehlen. Außerdem wurde bemängelt, dass OOXML kein ISO-Standard ist.
Aller Voraussicht nach wird die norwegische Regierung der Kommissionsempfehlung folgen.
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