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Test: Radeon HD 2900XT mit DirectX 10 und Energie-Rekord

Erste multiskalare GPU-Architektur

Bei einer so feinen Verteilung der Aufgaben kommt es jedoch auch innerhalb der SPUs zu Verzweigungen, den gefürchteten "Branches". Das trifft eine Render-Pipeline fatal, auch deshalb hat AMD große Caches vorgesehen, deren einzelne Größe aber noch nicht bekannt ist. Jeder SPU-Gruppe ist deshalb eine "Branch Execution Unit" vorangestellt, die vor der Ausführung - und nicht, wenn es bereits zu spät ist - die Verzweigungen abfangen kann. Die SPUs können also ungehindert rechnen, weil sie eine Verzweigung, und damit ungültige Berechnungen, gar nicht erst erreichen. Dispatcher vor Recheneinheiten
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Insgesamt sind die SPUs fünffach multiskalar ausgelegt, können also im Extremfall fünf der bei 3D häufigsten Muliply-Add-Befehle gleichzeitig bearbeiten. Nvidia hat sich bei der G80-Architektur für eine skalare Architektur entschieden - was im Endeffekt besser ist, werden bei beiden noch jungen DX-10-Designs erst die Spiele zeigen, die DirectX-10 vollständig nutzen.

In einem Punkt geht die R600-Architektur sogar über die Anforderungen von DX-10 hinaus: Der "Tesselator" ist unbestätigten Angaben zufolge erst mit Dirext-X 10.1 Pflicht. Eine Tesselation von 3D-Objekten kann die vorhandenen Dreiecke weiter unterteilen, um weniger harte Kanten oder in Spielen zu sehende "eckige" Figuren darzustellen. Das hilft vor allem beim Heranzoomen von Objekten, für die nicht zusätzliche Daten gespeichert werden müssen: Die Tesselation erfolgt vollständig in der GPU. Die Funktion erinnert ein wenig an das bereits mit dem Radeon 8500 (R200) eingeführte "TruForm", das jedoch nur von sehr wenigen Spielen wie "Serious Sam: The Second Encounter" unterstützt wurde. Ein Standard wurde das Verfahren aber nie, mit dem neuen Tesselator hat AMD hier bessere Chancen, so die Funktion wirklich von einem kommenden DirectX gefordert wird.

Bei der Speicherarchitektur hat AMD den bereits bei der x1000-Serie bewährten Ringbus mit ingesamt 512 Bit Breite übernommen. Neben den verschiedenen I/O-Pfaden für die GPU wie für Texturen, 3D-Daten und Befehle ist auch das PCI-Express-Interface als eine der Ausfahrten dieses Kreisverkehrs ausgeführt. Da schon die Referenzkarte mit 16 Speicherbausteinen à 32 MByte und damit 512 MByte ausgestattet ist, fällt es AMD leicht, hier durch 64-MByte-Chips eine mögliche 1-GByte-Karte anzubieten - ein weiterer Hinweis auf ein kommendes XTX-Modell. Bisher ist der 2900 XT mit GDDR-3-Speicher bestückt, was gegenüber dem GDDR-4 der 1950 XTX einen kleinen Rückschritt darstellt. Die 2600-Karten sollen jedoch auch mit GDDR-4 erscheinen.

Ein Novum für eine Grafikkarte ist die beim R600 eingebaute Sound-Logik, die ihren Mehrkanalton aber nur per HDMI über einen Adapter für die DVI-Anschlüsse ausgibt. Laut Microsofts Vorschriften für das Vista-Premium-Logo, die den HDCP-Spezifikationen folgen, darf der Ton nie vom Rest des Streams eines HD-Videos getrennt werden. Folglich hat die neue AMD-Karte keinen weiteren Ausgang für Ton außer dem HDMI-Anschluss. Zusammen mit dem neuen "Universal Video Decoder" (UVD) soll ein R600 HD-Titel von Blu-rays und HD-DVDs nahezu ohne Hilfe der CPU dekodieren können. Diese Ausstattung brachte auch den Namenszusatz der "HD 2000" genannten Serie an Grafikchips mit sich.

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Graf Porno 16. Mai 2007

Bitte?

nie (Golem.de) 16. Mai 2007

Weiss er nicht. Er hat nämlich kein Ahnung, wer Du bist. Vermutlich nicht einer der...

a 16. Mai 2007

wird aber bei den preisen net angegeben... von daher sind die 399$ netto, dann kommen die...

b3e 15. Mai 2007

geil... auf der einen seite über aufgewärmte titel ala ea sportspiele und tomb raider...

Das Opfer 15. Mai 2007

Oh wei Golem löscht meine Posts!! Unglaublich!! Die freie Meinung wird hier unterdrückt...


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