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Test: Radeon HD 2900XT mit DirectX 10 und Energie-Rekord

320 Recheneinheiten

Allen Karten gemein ist die R600-Architektur, die erstmals bei AMD DirectX-10 unterstützt. Und anders als bei Nvidias Markteinführung der G80-Architektur stehen bereits zum Marktstart nach bisherigem Stand funktionsfähige DirectX-10-Treiber für Vista zur Verfügung. Voraussetzung für DirectX-10 ist auf Hardware-Seite ein Grafikchip mit "Unified Shaders". Die Trennung zwischen Pixel- und Vertex-Shadern entfällt, die Recheneinheiten der GPU sind nun frei programmierbar und können verschiedenste Aufgaben erfüllen.

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Blockdiagramm R600
Blockdiagramm R600
Viele der Beschränkungen von früheren Shader-Modellen auf der Software-Seite, wie die Länge der Shader-Programme, entfallen außerdem.

Wie man bei so viel Flexibilität eine effiziente Architektur baut, ist ein noch nicht allgemeingültig gelöstes Problem. Selbst Intel zieht sich mit seinem P35-Chipsatz hier aus der Affäre und bietet DX-10-Funktionen im integrierten Grafikkern gar nicht erst an. Nvidia dagegen hatte sich mit der G80-Architektur dafür entschieden, die Shader-Einheiten doppelt so schnell wie den Rest der GPU zu takten. Dafür wurde die Zahl der Shader auf 128 Einheiten begrenzt, um den Strombedarf im Zaum zu halten.

Monster-Chip mit 700 Mio. Transistoren
Monster-Chip mit 700 Mio. Transistoren
AMD hat sich gegenteilig entschieden. Auf dem Papier stehen ganze 320 "Stream Processing Units" (SPU) zur Verfügung. Zusammen mit einem 256 KByte großen L2-Cache für die vier Texturierungseinheiten steigt so die Zahl der beim R600 verbauten Transistoren auf 700 Millionen - einer der derzeit größten Chips in Serienfertigung. Die 320 SPUs sind jedoch in Gruppen zu vier Einheiten nach Aufgaben zusammengefasst, so dass man bei spitzfindiger Betrachtung eher von 80 kompletten Shader-Funktionseinheiten ausgehen kann.

Dennoch sind die insgesamt 320 Einheiten sehr komplex ausgelegt und auf eine konstante Fütterung angewiesen - die Netburst-Architektur von Intel lässt grüßen. Dafür ist den SPUs ein Dispatch-Prozessor vorgeschaltet, den man mit dem Thread-Scheduler eines Betriebssystems vergleichen kann. Der Dispatcher im R600 verteilt die Threads auf die SPUs und kann Threads auch vorübergehend stilllegen, um Latenzen des Speichers oder das Warten auf andere Threads zu kaschieren. Beim verteilten Rechnen in einer Unified-Architektur steht beispielsweise oft noch nicht fest, ob ein bereits texturiertes Polygon überhaupt dargestellt werden muss oder ob die Lichtquelle - etwa durch eine Reflexion - es nicht beleuchtet. Solche Abhängigkeiten muss der Dispatcher berücksichtigen.

Laut AMDs Berechungen beträgt die theoretische Rechenleistung einer 2900 XT bei Multiply-Add-Schleifen 475 Gigaflops pro Sekunde. Zumindest für Streaming-Anwendungen kommt man so mit zwei Karten im CrossFire-Betrieb schon heute auf 1 Teraflops.

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Graf Porno 16. Mai 2007

Bitte?

nie (Golem.de) 16. Mai 2007

Weiss er nicht. Er hat nämlich kein Ahnung, wer Du bist. Vermutlich nicht einer der...

a 16. Mai 2007

wird aber bei den preisen net angegeben... von daher sind die 399$ netto, dann kommen die...

b3e 15. Mai 2007

geil... auf der einen seite über aufgewärmte titel ala ea sportspiele und tomb raider...

Das Opfer 15. Mai 2007

Oh wei Golem löscht meine Posts!! Unglaublich!! Die freie Meinung wird hier unterdrückt...


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