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Viacom-Chef droht deutschen Internet-Videoforen

User könnten ebenfalls belangt werden. Klare Worte des neuen Chefs des US-Medienkonzerns Viacom, zu dem beispielsweise Paramount und MTV Networks gehören: Deutschen Internet-Video-Angeboten wie Clipfish und MyVideo könne es bald ähnlich ergehen wie YouTube, wenn urheberrechtlich geschützte Materialien von Viacom auf diesen Plattformen veröffentlicht werden.
/ Andreas Donath
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Viacom hatte die Google-Tochterfirma unlängst auf eine Milliarde Dollar verklagt, weil sie Viacom-Inhalte enthielt und dafür keine Lizenzgebühren bezahlte.

Philippe Dauman, CEO von Viacom, hat nun den deutschen Videoseitenbetreibern, an denen Viacom-Konkurrenten wie RTL und ProSiebenSat.1 Anteile halten, gedroht, schreibt der Spiegel. Anders als Rupert Murdochs News Corp. und andere Medienkonzerne wolle man im Web 2.0 nicht über Akquisitionen wachsen, sondern die vorhandenen eigenen Angebote stärken, so Dauman.

Währenddessen schreibt der Focus unter Berufung auf den Medienanwalt Pietro Graf Fringuelli, dass YouTube-Nutzer juristisch belangt werden könnten, wenn sie von der Plattform urheberrechtlich geschützte Filme herrunterladen: "Rechteinhaber werden künftig Exempel statuieren" , beispielsweise wenn die User Mitschnitte aus der "Sportschau" ins Web stellten.


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